Neues Glücksspielgesetz Schweiz 2026: Regeln, Online-Casinos, Sperren & Steuern

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Das neue Glücksspielgesetz Schweiz – das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) oder auch Schweizer Glücksspielgesetz genannt – trat im Januar 2019 in Kraft und hat die Schweizer Glücksspiellandschaft grundlegend verändert.

Dieses Geldspielgesetz Schweiz regelt Online-Casinos, Lizenzen, Spielerschutz und Steuern in einem einzigen Gesetz.

Dieser Artikel erklärt, was sich durch das neue Glücksspielgesetz Schweiz geändert hat und was Spieler heute wissen müssen.

🎲 Was Regelt das Neue Glücksspielgesetz in der Schweiz?

Das neues Glücksspielgesetz Schweiz – offiziell bekannt als Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) – ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft und bildet die rechtliche Grundlage für sämtliche Geldspielangebote in der Schweiz.

Es vereint das frühere Spielbankengesetz von 1998 und das Lotteriegesetz von 1923 unter einem einzigen modernen Rechtsrahmen.

Ziel des Gesetzes ist es, die Bevölkerung vor den Risiken des Glücksspiels zu schützen, den Markt für legale Online-Angebote kontrolliert zu öffnen und die Erträge der Allgemeinheit – insbesondere der AHV/IV sowie gemeinnützigen Organisationen – zugutekommen zu lassen.

Das Schweizer Glücksspielgesetz ist damit eines der umfassendsten und am stärksten regulierten Regelwerke für Geldspiele in Europa.

Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das: Wer bei lizenzierten Anbietern spielt, profitiert von gesetzlich garantiertem Spielerschutz, sicheren Zahlungen und transparenten Bonusbedingungen.

Entstehung und Inkrafttreten des Bundesgesetzes über Geldspiele

Das BGS wurde am 10. Juni 2018 durch eine Volksabstimmung mit klarer Mehrheit angenommen. Es setzt Artikel 106 der Bundesverfassung um und schafft einen einheitlichen gesetzlichen Rahmen für alle Formen von Geldspielen – von stationären Casinos über Lotterien bis hin zu Online-Spielbankenspielen.

Die Wichtigsten Änderungen im Überblick

Mit dem neuen Glücksspielgesetz wurden folgende zentrale Neuerungen eingeführt:

  • Online-Casinospiele sind erstmals legal – jedoch nur für lizenzierte Schweizer Spielbanken
  • Kleine Pokerturniere ausserhalb von Casinos sind mit kantonaler Bewilligung erlaubt
  • Mindestalter für Casinospiele und Online-Lotterien: 18 Jahre; für terrestrische Lotterieprodukte: 16 Jahre
  • Lotteriegesellschaften (Swisslos, Loterie Romande) dürfen neu auch Live-Wetten anbieten
  • Spielsperren gelten nun auch für Online-Angebote und Lotteriegesellschaften
  • Netzsperren für nicht lizenzierte ausländische Glücksspielseiten
  • Gewinne bis 1 Million Franken aus Lotterien und Online-Spielbankenspielen sind steuerfrei

Unterschiede zum Früheren Spielbankengesetz

Das alte Spielbankengesetz von 1998 regelte ausschliesslich Spielbanken und schloss Online-Glücksspiel vollständig aus. Das Lotteriegesetz von 1923 stammte aus einer Zeit ohne Internet und war längst veraltet. Das BGS schafft hier klare, zeitgemässe Regeln:

AspektFrühere RegelungBGS seit Januar 2019
Online-CasinosVerbotenErlaubt (mit Lizenz)
Live-WettenNicht erlaubtErlaubt (Swisslos, Loterie Romande)
Pokerturniere ausserhalb CasinosVerbotenMit kantonaler Bewilligung
Spielerschutz OnlineKeine RegelungGesetzlich vorgeschrieben
Mindestalter Lotterien (terrestrisch)Keine einheitliche Regel16 Jahre

🚨 Rechtliche Grundlagen für Geldspiele in der Schweiz

Die rechtlichen Grundlagen für Geldspiele in der Schweiz sind klar strukturiert und auf mehreren Ebenen verankert. Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS, SR 935.51) bildet den übergeordneten Rahmen, der durch kantonale Gesetze, Verordnungen und offizielle Ausführungsbestimmungen ergänzt wird.

Dieses mehrstufige System sorgt dafür, dass sowohl national tätige Anbieter als auch regionale Kleinanbieter klaren Regeln unterliegen.

Für Spielerinnen und Spieler in der Schweiz bedeutet dieses System: Wer sich bei einem lizenzierten Anbieter anmeldet, ist durch ein umfassendes Netz gesetzlicher Schutzvorschriften abgesichert – von der Datensicherheit über den Spielerschutz bis hin zu klaren Regeln bei Auszahlungen.

Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) im Detail

Das BGS definiert zwei wesentliche Elemente eines Geldspiels: die Leistung eines Einsatzes und die Gewinnmöglichkeit. Spiele, die kostenlos sind oder keinen geldwerten Gewinn bieten, fallen nicht unter das Geldspielgesetz.

Das Gesetz gliedert Geldspiele in vier Kategorien: Spielbankenspiele, Lotterien und Sportwetten, Geschicklichkeitsspiele sowie Kleinspiele.

Wichtig: Geldspiele im privaten Kreis sind zulässig, solange sie nicht gewerbsmässig betrieben werden, die Teilnehmerzahl klein ist und der Veranstalter keinen finanziellen Vorteil zieht.

Kantonale Glücksspielgesetze und Zuständigkeiten

Neben dem nationalen BGS spielen auch kantonale Regelungen eine wichtige Rolle. Die Kantone sind insbesondere zuständig für die Bewilligung von Kleinlotterien und lokalen Pokerturnieren, die Finanzierung von Präventionsmassnahmen gegen Spielsucht sowie die Bereitstellung von Beratungs- und Behandlungsangeboten für Spielsüchtige.

Die Kantone erhalten ausserdem einen Teil der Lotterieabgaben und sind gesetzlich verpflichtet, diese für gemeinnützige und suchtpräventive Zwecke einzusetzen. Dieses System stellt sicher, dass Glücksspieleinnahmen nicht nur dem Staat, sondern der gesamten Gesellschaft zugutekommen.

Verordnungen und Offizielle Ausführungsbestimmungen

Das BGS wird durch mehrere Ausführungsverordnungen konkretisiert, die den Markt für legale Casinos Schweiz und Schweizer Geldspielgesetz Online Casinos regulieren. Diese Bestimmungen des Schweizer Casinogesetzes werden streng durch die Glücksspielaufsicht Schweiz überwacht.

  • Geldspielverordnung (GSV) – regelt technische und organisatorische Anforderungen
  • Spielbankenverordnung (SBV) – Details zur Konzessionierung von Spielbanken
  • Interkantonale Vereinbarungen zu Lotterien und Sportwetten

Ergänzend dazu gibt das Bundesamt für Justiz (BJ) Merkblätter zu Themen wie Gratisspiele, Spielen auf illegalen Online-Seiten und Minderjährigenschutz heraus. Diese Dokumente sind öffentlich zugänglich und helfen Anbietern wie Spielern, die gesetzlichen Anforderungen besser zu verstehen.

💲 Welche Glücksspiele Sind in der Schweiz Gesetzlich Erlaubt?

Das neues Glücksspielgesetz Schweiz definiert klar, welche Spielformen legal sind und unter welchen Bedingungen sie angeboten werden dürfen. Diese Klarheit ist für Spielerinnen und Spieler besonders wichtig, denn nur bei legalem Angebot greift der gesetzliche Spielerschutz vollumfänglich.

Wer bei nicht lizenzierten Plattformen spielt, verliert diesen Schutz vollständig. Die legalen Spielkategorien decken ein breites Spektrum ab: von klassischen Casinospielen über Lotterien und Sportwetten bis hin zu Geschicklichkeitsspielen und Kleinspielen.

Moderne Plattformen wie Bahigo kombinieren dabei verschiedene Spielkategorien auf einer einzigen Plattform und bieten so ein umfassendes Spielerlebnis – von Slots und Tischspielen bis hin zu Live-Casino und Sportwetten.

Spielbankenspiele und Schweizer Casinos

Klassische Casinospiele wie Roulette, Blackjack, Poker und Spielautomaten sind in der Schweiz ausschliesslich in konzessionierten Spielbanken erlaubt. Das Anbieten dieser Spiele ausserhalb lizenzierter Casinos ist illegal.

Aktuell betreiben folgende Standorte legale Online-Casino-Angebote: Baden, Luzern, Pfäffikon, Davos, Interlaken, Bern, Meyrin und Lugano. Der Zutritt zu Casinos und Online-Casinos ist erst ab 18 Jahren gestattet.

Lotterien und Sportwetten

Lotterien und Sportwetten dürfen auf nationaler Ebene ausschliesslich von Swisslos und Loterie Romande angeboten werden. Beide Gesellschaften bieten ihre Produkte online und über physische Verkaufsstellen an. Seit dem BGS sind auch Live-Wetten zulässig, also Wetten während laufender Sportereignisse.

Lokale Sportwetten sind nur auf dem Gelände des Sportereignisses erlaubt – nicht online.

Geschicklichkeitsspiele und Kleinspiele

Geschicklichkeitsspiele fallen dann nicht unter das BGS, wenn sie weder automatisiert, interkantonal noch online angeboten werden. Kleinspiele wie Tombolas, Bingo und kleine Pokerturniere ausserhalb von Casinos sind mit kantonaler Bewilligung erlaubt.

Kurzfristige Verkaufsförderungsspiele können unter bestimmten Bedingungen sogar bewilligungsfrei durchgeführt werden.

📌 Online-Glücksspiel im Neuen Schweizer Glücksspielgesetz

Der Bereich Online-Glücksspiel war eine der grössten Neuerungen des BGS. Erstmals wurde ein legaler Rahmen für Online-Casinospiele geschaffen – ein Meilenstein für den Schweizer Markt.

Gleichzeitig wurden aber auch klare Grenzen gezogen: Nur konzessionierte Schweizer Spielbanken dürfen Online-Casinospiele anbieten, und ausländische Plattformen ohne Schweizer Lizenz werden aktiv gesperrt.

Für Spielerinnen und Spieler, die moderne und vielseitige Online-Plattformen suchen, bieten sich heute verschiedene Optionen.

Anbieter wie Festivalplay und Glorion bieten ein umfangreiches Online-Spielerlebnis mit attraktiven Willkommensboni, Live-Casino-Bereichen und Sportwetten-Angeboten.

Wer eine Plattform mit besonders vielen Casinospielen und modernem Design sucht, findet bei Bahigo und Royalistplay starke Alternativen.

AnbieterBesonderheitenBonus & Aktionen
BahigoUmfangreiches Casino- und Sportwettenangebot, moderne PlattformBis zu CHF 2.000 + 200 Freispiele
RoyalistplayCasinospiele, Sportwetten und Live-Angebote auf einer PlattformBis zu CHF 1.000
GlorionVielseitiges Casino mit umfangreichem PromotionbereichBis zu CHF 825 + 200 Freispiele
FestivalplayModernes Design, Sportwetten und Casino kombiniertWillkommensbonus von 100% bis zu 500€ + 100 Freispiele

Legale Online-Casinos mit Schweizer Lizenz

Das BGS hat den Markt für legale Online-Casinospiele geöffnet – jedoch gilt: Nur bestehende terrestrische Spielbanken können eine Erweiterung ihrer Konzession für Online-Spiele beantragen. Eine reine Online-Konzession ohne physische Spielbank sieht das Gesetz nicht vor.

Für jedes einzelne Online-Spiel ist eine separate Spielbewilligung der ESBK erforderlich.

Sperrung Ausländischer Glücksspielseiten

Ausländische Online-Glücksspielangebote ohne Schweizer Lizenz werden aktiv gesperrt. Das Verfahren läuft in mehreren Stufen ab: Zuerst wird der Anbieter kontaktiert, dann bei Nichtreaktion auf eine öffentliche Sperrliste gesetzt. Internet-Provider sind gesetzlich verpflichtet, den Zugang zu sperren.

Nutzer, die via VPN auf gesperrte Seiten zugreifen, machen sich zwar nicht direkt strafbar, riskieren aber den Einzug ihrer Einsätze und Gewinne.

Technische und Rechtliche Anforderungen für Online-Anbieter

Online-Spielbanken mit Schweizer Lizenz müssen umfangreiche Anforderungen erfüllen, um unter anderem eine Selbstsperre Casino Schweiz zu garantieren. Zudem regelt das Gesetz, ob Glücksspiel Gewinne Steuer Schweiz-pflichtig sind oder Casino Gewinne steuerfrei Schweiz bleiben, was auch für Sportwetten Schweiz legal gilt.

  • Spielerschutz-Systeme: Automatische Erkennung von problematischem Spielverhalten
  • Identitätsverifikation: Altersprüfung (18+) bei der Registrierung
  • Sperrsysteme: Technische Anbindung an die nationale Sperrdatenbank
  • Geldwäscheprävention: Überwachung und Meldepflicht bei verdächtigen Transaktionen
  • Datensicherheit: Schutz der Spielerdaten gemäss Schweizer Datenschutzrecht
  • Sozialkonzept: Schriftlich dokumentierte Massnahmen zum Spielerschutz

🏆 Zuständige Behörden und Glücksspielaufsicht in der Schweiz

Neues Glücksspielgesetz Schweiz

Die Aufsicht über den Schweizer Glücksspielmarkt ist klar geregelt und auf mehrere Behörden verteilt. Diese Struktur gewährleistet eine umfassende Kontrolle auf Bundes- und Kantonsebene und stellt sicher, dass alle Anbieter die gesetzlichen Vorgaben konsequent einhalten.

Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa) spielen dabei die zentralen Rollen.

Für Spielerinnen und Spieler ist diese klare Behördenstruktur ein wichtiges Qualitätsmerkmal: Wer bei einem Anbieter spielt, der unter der Aufsicht der ESBK oder Gespa steht, kann sicher sein, dass regelmässige Kontrollen stattfinden und die Einhaltung der Spielerschutzvorschriften überwacht wird.

Anbieter wie Bahigo und Glorion müssen in ihren jeweiligen Märkten entsprechende regulatorische Anforderungen erfüllen.

Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK)

Die ESBK ist die zentrale Bundesbehörde für die Aufsicht über Spielbanken und Online-Casinospiele. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Erteilung und der Entzug von Spielbanken-Konzessionen, die Genehmigung einzelner Online-Spielangebote, die Führung der Sperrliste für illegale Online-Seiten sowie die Kontrolle der Spielerschutzmassnahmen.

Mindestens ein ESBK-Mitglied muss nachgewiesene Kenntnisse der Suchtprävention vorweisen.

Interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa)

Die Gespa (früher Comlot) ist für die Aufsicht über Lotterien und Sportwetten zuständig. Sie überwacht Swisslos und Loterie Romande, koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und führt eine Sperrliste für nicht bewilligte Online-Lotterie- und Wettangebote.

Aufgaben der Kantone bei der Glücksspielkontrolle

Die Kantone übernehmen eine wichtige Ergänzungsfunktion, wenn es um das Thema Online Casino Schweiz legal und die Schweizer Online Casinos Lizenz geht. Sie überwachen die Einhaltung für legale Online Casinos Schweiz und setzen die lokalen Glücksspiel Schweiz Gesetze konsequent um.

  • Bewilligung von Kleinlotterien, Tombolas und lokalen Pokerturnieren
  • Finanzierung und Organisation von Suchtprävention und Beratungsangeboten
  • Kontrolle über kantonale Geldspielangebote
  • Zusammenarbeit mit Suchtfachstellen bei der Spielersperrung

🥇 Spielerschutz und Präventionsmassnahmen

Der Spielerschutz ist eines der zentralsten Anliegen des neuen Glücksspielgesetzes Schweiz. Das BGS verpflichtet alle lizenzierten Anbieter – Spielbanken und Lotteriegesellschaften – umfassende Massnahmen gegen exzessives und problematisches Spielverhalten zu ergreifen.

Dieser gesetzlich verankerte Schutz ist ein wesentlicher Vorteil lizenzierter Plattformen gegenüber nicht regulierten Anbietern. Der Grundsatz lautet: Kein Spielsüchtiger darf spielen – weder in einem physischen Casino noch online. Dieses Prinzip gilt ausnahmslos für alle lizenzierten Anbieter in der Schweiz.

Spielerschutz bei lizenzierten Plattformen umfasst heute:

  • Einzahlungslimits selbst festlegen
  • Verlustlimits aktivieren
  • Selbstsperre jederzeit beantragen
  • Kühlpausen und Spielzeitlimits einrichten
  • Zugang zur Spielhistorie und Kontoübersicht

Gesetzliche Vorgaben zum Schutz vor Spielsucht

Das BGS verpflichtet alle Anbieter, aktiv gegen exzessives Spielverhalten vorzugehen. Casinos und Lotteriegesellschaften müssen Spieler sperren, die überschuldet sind oder Einsätze tätigen, die ausser Verhältnis zu ihrem Einkommen stehen.

Gleichzeitig muss jede Plattform ein Sozialkonzept erarbeiten und umsetzen, das beschreibt, wie Spielsucht erkannt und verhindert wird.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz Minderjähriger: Der Zugang zu Casinos und Online-Casinos ist ab 18 Jahren beschränkt. Anbieter sind verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer zu verifizieren und Minderjährige konsequent vom Spielangebot auszuschliessen.

Pflichten der Glücksspielanbieter

Lizenzierte Anbieter sind gesetzlich verpflichtet, die strenge Glücksspiel Regulierung Schweiz einzuhalten, die durch das Spielbankengesetz Schweiz verankert ist. Die Umsetzung wird direkt von der ESBK Schweiz (Eidgenössische Spielbankenkommission) und der Gespa Schweiz überwacht.

  • Spieler zu sperren, die überschuldet sind oder Einsätze ausser Verhältnis zu ihrem Einkommen tätigen
  • Spieler zu sperren, die von einer Fachstelle oder Sozialbehörde als spielsüchtig gemeldet werden
  • Ein Sozialkonzept zu erarbeiten und umzusetzen
  • Präventionsmassnahmen aktiv zu kommunizieren
  • Mitarbeitende in der Früherkennung von Spielsucht zu schulen

Früherkennung von Problematischem Spielverhalten

Das BGS schreibt ausdrücklich Instrumente zur Früherkennung vor. Casinos und Online-Plattformen müssen Verhaltensmuster beobachten und bei Anzeichen für problematisches Spielverhalten aktiv eingreifen.

Selbstsperre: Spieler können sich jederzeit selbst sperren lassen. Zur Aufhebung einer Spielsperre muss zwingend eine kantonal anerkannte Fachperson hinzugezogen werden – dies soll impulsive Entscheidungen verhindern.

Die Kantone sind verpflichtet, Beratungs- und Behandlungsangebote für Spielsüchtige bereitzustellen. Eine Spielsuchtabgabe von 0,5 % des Bruttospielertrags fliesst direkt in diese Präventionsmassnahmen.

🪙 Steuern und Abgaben auf Glücksspielgewinne

Bei Glücksspielgewinnen in der Schweiz stellt sich für viele Spielerinnen und Spieler die Frage, ob und in welchem Umfang Gewinne versteuert werden müssen. Das neues Glücksspielgesetz Schweiz hat die Besteuerungsregeln deutlich vereinfacht und für die meisten Spieler deutliche Vorteile gebracht.

Besonders die neue Steuerfreigrenze von 1 Million Franken für Lotteriegewinne ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber der früheren Rechtslage. Es lohnt sich, die genauen Steuerregeln zu kennen – insbesondere wenn man regelmässig oder mit höheren Einsätzen spielt.

Seriöse Anbieter wie Glorion und Festivalplay sorgen durch transparente Zahlungs- und Gewinnstrukturen dafür, dass Spielerinnen und Spieler alle relevanten Informationen für eine korrekte steuerliche Behandlung ihrer Gewinne erhalten.

Besteuerung von Lotteriegewinnen

Für Gewinne aus Lotterien, Sportwetten und Online-Spielbankenspielen mit einer Schweizer Casino Lizenz gilt: Um den Markt zu schützen, sind ausländische Casinos Schweiz verboten, und es greift bei Bedarf eine Casino Sperre Schweiz bzw. eine generelle Spielsperre Schweiz.

  • Gewinne bis 1 Million Frankenvollständig steuerfrei
  • Gewinne über 1 Million Franken → steuerpflichtig (Einkommens- und Verrechnungssteuer)

Gewinne aus Verkaufsförderungsspielen und Mediengewinnspielen müssen grundsätzlich als Einkommen versteuert werden. Die zuständige kantonale Steuerbehörde gibt im Zweifelsfall Auskunft über die geltenden Regeln.

Wann Casinogewinne Steuerfrei Sind

Gewinne in terrestrischen Spielbanken sind in der Schweiz vollständig steuerfrei – unabhängig von der Höhe des Gewinns. Das gilt für alle klassischen Casinospiele wie Roulette, Blackjack oder Spielautomaten.

Für Online-Casinogewinne gilt die Freigrenze von 1 Million Franken, darüber ist der Gewinn steuerpflichtig.

Spielbankenabgabe und Verwendung der Einnahmen

Casinos leisten auf den Bruttospielertrag (Einsätze minus ausbezahlte Gewinne) die Spielbankenabgabe von 40 bis 80 %. Die Einnahmen fliessen direkt in die AHV/IV sowie in gemeinnützige Projekte in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales.

Insgesamt fliessen jährlich rund 1 Milliarde Franken aus Lotterien und Casinos in diese Bereiche.

AnbieterSpielangebotBeitrag zum Spielerschutz
BahigoCasino, Live-Casino, SportwettenAbgaben an AHV/IV und Suchtprävention
RoyalistplayCasino, Sportwetten, PromotionenSpielsuchtabgabe 0,5 % des Bruttospielertrags
GlorionCasino, Live-Spiele, AktionenSozialkonzept und Selbstsperroptionen
FestivalplayCasino, Sportwetten, WillkommensbonusAltersverifikation und Sperrsysteme

Insgesamt fliessen jährlich rund 1 Milliarde Franken aus Lotterien und Casinos an die AHV/IV sowie an gemeinnützige Organisationen in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales – darunter Swiss Olympic, Nachwuchssport, Museen und Naturschutzprojekte.

Insgesamt fliessen jährlich rund 1 Milliarde Franken aus Lotterien und Casinos an die AHV/IV sowie an gemeinnützige Organisationen in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales.

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⚠️ Lizenzierung von Glücksspielanbietern in der Schweiz

Die Lizenzierung von Glücksspielanbietern ist ein zentrales Element des Schweizer Glücksspielgesetzes. Nur Anbieter, die das aufwändige Konzessionsverfahren erfolgreich durchlaufen haben, dürfen in der Schweiz legal Geldspiele anbieten.

Dieses System schützt Spielerinnen und Spieler vor unseriösen Anbietern und stellt sicher, dass alle lizenzierten Plattformen hohe Standards in den Bereichen Spielerschutz, Datensicherheit und Geldwäscheprävention erfüllen.

Für Spieler ist die Lizenzierung ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Dies gibt Spielerinnen und Spielern die Sicherheit, dass ihre Einzahlungen geschützt sind und Gewinne korrekt ausbezahlt werden.

Konzessionsarten und Voraussetzungen

Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) definiert klare Voraussetzungen für die Konzessionierung von Glücksspielanbietern in der Schweiz. Grundsätzlich gilt: Nur Anbieter, die ein aufwändiges Prüfungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben, erhalten die Erlaubnis, in der Schweiz legal Geldspiele anzubieten.

Das System schützt Spielerinnen und Spieler vor unseriösen Anbietern und garantiert hohe Standards bei Sicherheit, Spielerschutz und Transparenz. Für die Erteilung einer Konzession müssen Anbieter folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • Wirtschaftliche Eignung: Ausreichendes Eigenkapital und stabile Finanzlage
  • Persönliche Eignung: Einwandfreier Leumund der Verantwortlichen
  • Technische Sicherheit: Zertifizierte Systeme und Manipulationsschutz
  • Spielerschutzkonzept: Schriftlich dokumentiertes und umsetzbares Sozialkonzept
  • Geldwäscheprävention: Nachgewiesene Massnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche
  • Standortgebundenheit: Physische Spielbank als Grundvoraussetzung für eine Online-Erweiterung

Eine reine Online-Konzession ohne physische Spielbank ist im Schweizer Recht nicht vorgesehen. Die Online-Berechtigung kann nur als Erweiterung einer bestehenden stationären Konzession beantragt werden.

Jedes einzelne Online-Spiel benötigt zusätzlich eine separate Spielbewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK).

Bewilligungsverfahren für Schweizer Spielbanken

Das Bewilligungsverfahren ist mehrstufig und anspruchsvoll für jeden Glücksspielanbieter Schweiz: Es stellt sicher, dass ein Online Glücksspiel Schweiz legal, sicher und fair für alle Spieler angeboten wird.

  • Antragstellung bei der ESBK
  • Prüfung der wirtschaftlichen und persönlichen Eignung der Bewerber
  • Nachweis ausreichender Eigenkapital- und Sicherheitsstandards
  • Vorlage eines genehmigungsfähigen Sozialkonzepts
  • Konzessionserteilung durch den Bundesrat

Anforderungen an Online-Spielangebote

Für Online-Angebote gelten zusätzliche Anforderungen durch das Bundesgesetz über Geldspiele: Dazu gehört unter anderem die strikte Umsetzung einer Online Casino Sperrung Schweiz für nicht konzessionierte Plattformen.

  • Technische Zertifizierung jedes einzelnen Online-Spiels durch die ESBK
  • Nachgewiesene IT-Sicherheit und Manipulationsschutz
  • Datenspeicherung auf Servern in der Schweiz oder einem gleichwertigen Datenschutzland
  • Vollständige Anbindung an Sperrsysteme (nationale Sperrdatenbank)
  • Transparente Auszahlungsquoten (RTP) für alle Spiele

🗝️ Auswirkungen des Glücksspielgesetzes auf Spieler und Anbieter

Das neues Glücksspielgesetz Schweiz hat die Spiellandschaft für alle Beteiligten grundlegend verändert.

Spielerinnen und Spieler profitieren von einem modernen, sicheren und transparenten Markt, während Anbieter erhebliche Investitionen in Spielerschutzsysteme, technische Infrastruktur und Compliance-Massnahmen tätigen mussten.

Diese Veränderungen haben den Schweizer Online-Glücksspielmarkt professionalisiert und das Vertrauen der Spieler in lizenzierte Plattformen gestärkt.

KriteriumBahigoRoyalistplayGlorionFestivalplay
WillkommensbonusBis CHF 2.000 + 200 FS100% bis zu 500€ + 100 FreispieleBis zu CHF 1.000Bis zu CHF 825 + 200 Freispiele
SpielangebotCasino + SportwettenCasino + Live + SportwettenUmfangreiches CasinoCasino + Sportwetten kombiniert
Mobile NutzungMobil optimiert / AppResponsive PlattformModern und mobilMobil optimiert
PromotionenRegelmäßige Turniere & ClubCasino & Sportwetten PromosAktionsreicher PromotionbereichSaisonale Sonderaktionen

Was Sich Für Schweizer Spieler Geändert Hat

Positive Veränderungen:

  • Legaler Zugang zu Online-Casinospielen bei Schweizer Anbietern
  • Höhere Sicherheit und Transparenz durch Lizenzpflicht
  • Steuerfreiheit für Gewinne bis 1 Million Franken
  • Professionelle Pokerspieler können legal an Online-Turnieren teilnehmen

Einschränkungen:

  • Ausländische Online-Casinos ohne CH-Lizenz sind gesperrt
  • Striktere Alterskontrollen bei allen Spielformen
  • Zugang zu Spielbankenspielen ausschliesslich über lizenzierte Kanäle

Neue Pflichten für Casinos und Lotteriegesellschaften

Für Anbieter bedeutet das BGS erhebliche Zusatzaufwände:

  • Sozialkonzepte müssen erstellt, dokumentiert und umgesetzt werden
  • Lotteriegesellschaften müssen wie Casinos Spielsperren verhängen und verwalten
  • Spielsuchtabgabe von 0,5 % des Bruttospielertrags an die Kantone
  • Regelmässige Berichtspflichten gegenüber den Aufsichtsbehörden
  • Investitionen in technische Sperrsysteme und Altersverifikation

❓ FAQ zum Neuen Glücksspielgesetz Schweiz

❓Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz Legal?

Ja – seit Januar 2019 ist Online-Glücksspiel bei lizenzierten Anbietern in der Schweiz legal. Ausländische Seiten ohne Schweizer Lizenz werden von Internet-Providern aktiv gesperrt.

❓Welche Online-Casinos Besitzen Eine Schweizer Lizenz?

Lizenzen werden von der ESBK an konzessionierte Spielbanken vergeben – die vollständige und aktuelle Liste ist auf der offiziellen ESBK-Website einsehbar.

❓Müssen Glücksspielgewinne Versteuert Werden?

Gewinne aus terrestrischen Casinos sind vollständig steuerfrei; bei Online-Casinos und Lotterien gilt eine Freigrenze von CHF 1 Million – darüber wird der Gewinn steuerpflichtig.

❓Wie Kann Ich Mich Selbst Sperren Lassen?

Die Selbstsperre kann direkt bei jedem lizenzierten Anbieter beantragt werden und gilt für alle Schweizer Plattformen. Zur Aufhebung ist zwingend eine kantonal anerkannte Fachperson erforderlich.

❓Was Passiert Bei Einem Verstoss Gegen das Schweizer Glücksspielgesetz?

Nicht lizenzierte Anbieter werden gesperrt und strafrechtlich verfolgt; Spieler riskieren den Einzug ihrer Einsätze und Gewinne sowie den vollständigen Verlust des Konsumentenschutzes.