Bildung endet nie: Augen auf bei der Jobsuche

Eine Sprechblase, in dem sich eine Glühbirne befindet

Heute geht es um das Thema Bildung auf meinem Blog. „Nur wenn du studierst, wird etwas aus dir“. Wer kennt diese Sprüche nicht? Leider mussten viele junge Menschen ihre wahren Träume aufgeben, weil die Eltern ihre Kids in eine Ecke drängten. Es ist nicht leicht dem zu widersprechen, keine Frage. Wenn du es nicht schaffst, dann setze dir Ziele im Leben. Bist du mit der „Pflichtschule“ fertig und damit meine ich jene Schule, die deine Eltern für dich bestimmten, kannst du immer noch tun was möchtest. Am besten schließt du die Schule ab und gehst arbeiten. Spare ein wenig Geld und beginne deine Ausbildung danach, wenn du den Willen dazu hast.

Studieren ist nicht alles. In der heutigen Zeit gibt es viel zu viele Akademiker, die kaum noch Chancen am Markt haben. Abgesehen davon sind viele von ihnen zu teuer. Es ist traurig aber wahr. Je weniger Bildung, desto bessere Chancen hast du am Arbeitsmarkt. Selbstverständlich verdienen ungebildete Menschen nicht so viel. Wer schnell einen Job finden möchte, lernt am besten nichts. Klingt im ersten Moment seltsam, ist aber mittlerweile leider die Realität. Ich möchte damit nur sagen, dass ein Studium weder eine Jobgarantie noch viel Geld bedeuten. Somit kannst du das Argument Geld direkt streichen. Außer, es handelt sich um einen Beruf, wo wirklich ein Fachkräftemangel herrscht. Ein Medizinstudium bringt dich sicher weiter. Falls du glaubst, ein Psychologiestudium oder Germanistik macht dich reich, täuscht du dich. Natürlich gibt es noch Studienrichtungen, die etwas bringen, aber es gibt auch viele, die absolut keinen Sinn machen.

Handwerker werden dagegen dringend gesucht. Klempner, Fliesenleger und Co. Diese wird es in ein paar Jahre nicht mehr geben, wenn es so weiter geht. Manche Berufe sind schon komplett ausgestorben. Wenn auf der Erde Chaos herrscht, bringt einem das Masterstudium nichts. Wer Kochen und Gärtnern kann, wird der Held sein. Denke immer so, die Welt steckt in einer Krise. Abgesehen von deinen eigenen Bedürfnissen, bist du immer mehr wert, wenn du etwas für die Allgemeinheit beitragen kannst, was sie wirklich braucht. Lass dich nicht abwerten. Manche sagen gerne „Du bist Gärtner? So ein undankbarer Beruf“. Er mag nicht gut entlohnt sein, aber wenn jemand weiß wie man Essen anbaut, könnte das viele vor dem Hungertod bewahren. Nur ein Beispiel, was Wertigkeit wirklich bedeutet. Der Germanistik Student hat am Ende zwar ein Diplom, nur was macht er im Notfall damit. Er ist viel Wert in seiner Branche, aber sonst nirgendwo. Genau das sehen aber viele nicht.


Niemand ist schlecht, jeder ist für sich wertvoll auf diesem Planeten

Ich möchte keine Studenten abwerten, um Himmels Willen. Ich möchte nur sagen, dass andere Berufe nicht weniger wert sind. Benötigt wird jeder irgendwie und irgendwann. Die Frage ist nur, wie stark. Ob du eine gewisse Richtung einschlagen möchtest oder nicht, musst du selbst entscheiden. Nur jetzt hast du Argumente, die du deinen Eltern vorweisen kannst, falls du nur einen Brotberuf ausüben willst. Willst du Influencer, Schauspieler oder ähnliches werden, ist es schwieriger gegen die Eltern anzukämpfen. In dem Fall empfehle ich generell ein Plan B, denn hier gehört auch viel Glück dazu und das dauert meist Jahre. Vielleicht findest du einen Beruf, der dem ähnlich ist, was du machen möchtest, oder etwas, wo du leichter in die Branche wechseln kannst. Nicht alle Jobs sind sofort erreichbar, aber du kannst dafür sorgen, dass du dem Ganzen von Anfang an näherkommst.

Falls du später Maskenbildner werden möchtest, beginne eine Ausbildung als Kosmetiker oder ähnliches. Oder als Schneiderin, falls du Kostümbildnerin werden willst. Manchmal sind ein paar Umwege nötig, wenn du jedoch an dich glaubst, schaffst du es garantiert zum Ziel. Viel Glück und Spaß dabei.

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