Europalogo

Europaschule des Landes Hessen

Hessische Europaschule

Seit dem 24. September 2015 ist die Freiherr-vom-Stein-Schule eine zertifizierte Europaschule.

Über das Jahr gesehen werden die vielfältigsten Projekte rund um das Thema "Europa" durchgeführt. Viele der Arbeitsergebnisse können an dieser Stelle nachgelesen werden.

Unser neues Schullogo

15.02.2018

Workshop zum Thema „Landschaftsmalerei“ in der Sardinien-AG

Am 30. und 31. Januar 2018 fand im Rahmen der Sardinien-AG der erste Workshop zum Thema Landschaftsmalerei unter der Dipl. Grafik-Designerin und Illustration Christel van Lith statt.
Teilnehmer der AG waren Schüler und Schülerinnen der Klasse 8Ra.

Das Thema Landschaft sollte in Form von Ergänzungsbildern bearbeitet werden, d.h. Ausschnitte von Fotografien, die sowohl typische Landschaften aus dem Taunus als auch von Sardinien zeigten, sollten auf ein größeres aufgeklebt und phantasievoll und/oder realistisch mit zeichnerischen und maltechnischen Mitteln ergänzt werden. Viele technische Fragen zur Verarbeitung von Aquarellfarben und Deckfarben, Buntstiften und Bleistiften, Unterschiede von Licht-Farbmischungen am Monitor zu den Farbmischungen auf Papier und allgemeine Materialkunde konnten am Rande beantwortet werden.

Weg von schnell erreichbaren Effekten verlangte diese Aufgaben von den Schülern, sich auf einen relativ kleinen Bereich ihrer Arbeit zu fokussieren und sich mit präzisen Pinselstrichen und genauen Bleistiftstrukturen langsam dem Original anzunähern. Schnell trat eine Stille konzentrierten Arbeitens ein. Zufriedenheit mit dem Ergebnis und Erstaunen über die eigenen Fähigkeiten waren am Ende des Workshops zu verzeichnen.
Die entstandenen Arbeiten zeigten kleine Kunstwerke, die sich die Schüler anfangs kaum zugetraut hatten.

12.02.2018

BuddY-Schulungstag

Befreiung aus der Mausefalle
Gruppenaufgabe "Das H"
Gruppenaufgabe "Smily"
Respekt
Schlangengriff
Konzentration
Bruchtest bestanden
Abschlussfoto

Bewegungsreiches Training für Grundschüler zur Gewaltprävention und Förderung sozialer Kompetenzen

Als Europaschule bieten sich uns viele Möglichkeiten, besondere Projekte zu realisieren und zu finanzieren. So gehört die wöchentliche Schulung der BuddY- Pausenhelfer schon im dritten Jahr zu diesen Europaprojekten, und zwar im Bereich

INDIVIDUALISIERTES LERNEN UND UNTERRICHTSENTWICKLUNG.

So konnten wir Pausenspiele anschaffen und bereits mehrere Schulungstage mit externen Trainern veranstalten.

Auch in diesem Jahr erlebten die Kinder der BuddY- AG einen Schulungstag , diesmal mit dem Taekwondo- Trainer Sascha Lange vom Turnverein Mensfelden.
Wer sind die BuddYs?

Seit vierJahren gibt es diese AG in der Grundschule. In einer Wochenstunde findet ein Training  für Pausenhelfer statt unter Berücksichtigung der Grundsätze im BuddY- Programm:
         Aufeinander achten.
         Miteinander lernen.
         Füreinander da sein
.
Im Juli 2014 wurde eine Fragebogenaktion unter Grundschülern durchgeführt, um ein Mandat für eine BuddY- AG zu erhalten. Die Auswertung ergab: Die Mehrheit der Kinder wünscht sich „Schönere Pausen für alle“.

Seit dem Schuljahr 2014/15 entwickelten Grundschulkinder der Klassen 3-4  in der AG Wege, um die Pausen konfliktfreier zu gestalten. Dafür wurde ihre Wahrnehmung geschult, um Stimmungen zu erkennen, im Rollenspiel geübt, wie man Kinder ansprechen kann und in jeder AG-Stunde reflektiert, wie die Pausen der vergangenen Woche waren. Dabei wurden auch die Schritte des Friedensstifter- Programms geübt, um Streitsituationen zu klären.
Folgende Qualitätsleitziele werden mit der AG verfolgt:
- Peergroup- Education (von-, für-, miteinander lernen),
- Partizipation ( aktive Schülerbeteiligung fördern),
- Lebensweltorientierung (Bezug zum Schüleralltag schaffen),
- Selbstwirksamkeit ( Selbstvertrauen stärken).
Im Schuljahr 2017/18 nehmen 26 Kinder der 3. und 4. Klasse an der AG teil. Die Pausenhelfer führen in Eigenverantwortung eine Ausleihe von Spielen in den großen Pausen durch. Bei der Auswahl der Spiele waren sie beteiligt. Außerdem kümmern sie sich um Kinder, die keinen zum Spielen finden oder sich beim Spielen wehgetan haben.

Marie- Jane (Klasse 3b) meint: “Ich bin gerne bei Buddy, weil man da sinnvolle Sachen fürs Leben lernen kann.“ Und Justin (Klasse 3d) sagt: „…ich habe herausgefunden, wie wir anderen helfen…und ich hoffe, dass sich andere auch anmelden.“
Der Schulungstag am 06.02.2018
Die  Mädchen und Jungen der BuddY- AG erlebten mit Sacha Lange und ihren AG-Leiterinnen Christina Weber und Ulrike Weber-Hellstern einen bewegungs- und abwechslungsreichen Schulmorgen in der Valeske Halle in Mensfelden. In vielfältigen Partnerübungen probierten sie Griffe der Selbstverteidigung aus, beschäftigten sich mit ihrer Körperhaltung und übten spielerisch, wie man Aufgaben kooperativ mit der gesamten Gruppe lösen kann. Was sich teilweise wie eine Sportstunde anfühlte, wurde auch immer wieder besprochen und reflektiert.

Die Kinder der BuddY- AG haben an diesem Tag nicht nur neue Kenntnisse für die Arbeit als Pausenhelfer gewonnen, sondern auch ihre Persönlichkeit weiterentwickelt. Sie wissen nun, wie wichtig eine aufrechte Körperhaltung ist, dass man dem Gesprächspartner in die Augen schaut und mit welchen Handgriffen man sich bei einem Angriff schnell befreit. Außerdem trug dieser Tag auch dazu bei, dass die Kinder sich besser kennen lernten, die normalerweise in acht verschiedenen Klassen unterrichtet werden.

Feedback

In der AG- Stunde drei Tage später gaben die Kinder ein positives Feedback :

Viele lobten, dass ihnen die Spiele und die Griffe zur Selbstverteidigung sehr gut gefallen haben. Lenny (Klasse 3a) hebt das Roboterspiel hervor, bei dem man sich blind von einem Partner führen lassen musste. Für fast alle Kinder war der „Bruchtest“ ein besonderes Erlebnis. Allen Kindern gelang es nach mehreren Versuchen, ein Brett in Hüfthöhe zu zertreten. Lucy (Klasse 3b) schreibt dazu:“ Für Kinder, die wenig Mut haben, war es sehr gut, weil sie Selbstvertrauen gewonnen haben.“ Romeo (Klasse 3a) lobt:“…, dass wir die Bretter behalten konnten.“

Alle Kinder beschrifteten ihre Bretthälften und nahmen sie stolz als Erinnerung mit nach Hause, wie es im abschließenden Gruppenfoto zu sehen ist.

18.01.2018

Mein Portugalbericht

 Im Sommer 2017 fuhr ich mit meinen Eltern, meinen Bruder und meiner kleinen Schwester in den Süden von Portugal an die Algarve. Dort waren wir schon einmal im Urlaub und ich hatte einige Wochen vorher an einem Schüleraustausch an diese wunderschöne Küste teilgenommen. Ich war in einer sehr freundlichen Familie untergebracht, bin mit in die deutsch- portugisische Schule gegangen und habe die schöne Küste und das Land besser kennengelernt Der Gegenaustausch fand bereits im Jahr zuvor statt. Bei diesem Austausch habe ich viele neue und sehr nette Leute kennengelernt, zu denen ich weiter den Kontakt pflege. Als wir dann also wieder dort waren, wollte ich viele meiner neuen Freunde wiedersehen und sie treffen. Dann fand ich raus, dass die Partnerschule ganz in meiner Nähe war und, da die portugisischen Schüler noch keine Ferien hatten, beschloss ich sie zu besuchen. Meine Eltern waren so nett und haben mich an die Schule gefahren, sodass ich noch am selben Tag alle sehen konnte. Als ich dann der Schule ankam, habe ich erstmal alle begrüßt und es hat mich so gefreut sie alle zu sehen. Danach bin ich mit meiner Austauschschülerin zur Direktorin zu gehen und zu fragen, ob ich bleiben kann, da die gesamte Schule am Vorbereiten des Sommerfestes, welches abends stattfinden sollte, war. Dies wurde mir freundlicherweise erlaubt und ich habe mit den anderen den Rest des Mittags verbracht und so viel Spaß gehabt. Ich wurde dann auch noch zum dem Sommerfest eingeladen. So bin ich dann abends wiedergekommen. Es war ein echt schöner Abend, da die Abiturabsolventen ihr Zeugnis überreicht bekommen haben, ein lustiges Theaterstück aufgeführt wurde, kreative Schülervorstellungen und am Ende wurden selbst gebaute Raketen hochgeschossen. Einige Tage später traf ich mich mit meiner Austauschschülerin, ihrer Mutter, die sich gut mit meinen Eltern unterhielt, und einer weiteren Freundin am Strand in der Nähe unseres Hotels und genossen den sonnigen und sehr warmen Tag am Strand. Es war echt toll für mich, sie alle wieder zu sehen und ich hoffe ich kann sie noch ein weiteres Mal sehen, indem ich noch einmal an die atemberaubende Küste mit den Felsklippen hinter dem feinen Sandstrand reise, aber bis dahin halten wir weiter Kontakt.          


Yasmin Anger, 10Gb

18.01.2018

Jekyll und Hyde

Am 5. Dezember gingen wir, einige Schülerinnen und Schüler mit unseren Lehrerinnen der Jahrgangsstufen 9 und 10, ins English Theatre nach Frankfurt, um uns den Musical- Thriller Jekyll & Hyde anzusehen. Als wir nachmittags in Frankfurt ankamen, sind wir zuerst zum Weihnachtsmarkt gegangen. Danach hatten wir ca. 2 Stunden Zeit, um uns dort oder auf der Zeil aufzuhalten. Zur vereinbarten Uhrzeit sind wir dann zusammen zum English Theatre gelaufen. Es war bereits dunkel und die Stadt erstrahlte in ihren bunten Lichtern. Bevor die Aufführung begann, hielten wir uns in einer Lounge auf. Es war alles sehr schön eingerichtet und hatte eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Nach einer Zeit begann dann die Vorstellung. Am Anfang wurde man in die Geschichte eingeführt. Es ging um einen Wissenschaftler, der das Gute vom Bösen im Menschen trennen wollte, um seinen kranken Vater zu heilen. Bei den Adeligen, die ihm einen Probanden bereitstellen sollten, fand er allerdings kein Gehör und wurde fast schon ausgelacht. Aber seine Verlobte, die Tochter eines Adeligen, glaubte an ihn und ermutigte ihn, nicht aufzugeben. Schließlich entschloss sich der Wissenschaftler, seinen Sirup selbst auszuprobieren. Dabei erschuf er eine Persönlichkeit, die alle schlechten Eigenschaften verkörperte. Er konnte sie nicht kontrollieren und wurde zu einem unberechenbaren Monster und tötete in seinem Wahnsinn sogar ihm gut und auch negativ gesinnte Menschen. Zum Schluss drehte er durch und nahm sich das Leben. Die Geschichte war sehr gut erzählt, sehr interessant und unvorhersehbar. Ich fand, dass alle Schauspielerinnen und Schauspieler ein großes Talent hatten. So konnte man auch viel aus Gestik und Mimik schließen und es war nicht schlimm, nicht alles auf Anhieb zu verstehen. Irgendwie hat dies auch das Stück noch einmal interessanter gemacht. Zudem war auch die Musik, die live gespielt und gesungen wurde, sehr gut, da sie modern war und dem Stück eine stärkere Aussagekraft gegeben hat. Alle Schülerinnen und Schüler waren total begeistert und haben sich im Anschluss darüber unterhalten, was ihnen am besten gefallen hat. Danach sind wir zum Bahnhof gegangen und heimgefahren.

Yasmina Anger, 10Gb

10.12.2017

Bundeskonferenz der Europaschulen in Berlin

Am letzten Mittwoch, dem 6.12.2017, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Europaschulen aus 13 Bundesländern in der hessischen Landesvertretung in Berlin. Für unsere Schule nahmen die Schulleiterin Judith Lehnert und die Europaschulkoordinatorin Theresia Reitz an der Veranstaltung teil. Dort wurde das Programm der Hessischen Europaschulen vorgestellt und es fand ein reger Austausch über die Inhalte des Programms statt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Frau Dr. Corinna Hartmann, Leiterin des Referats III.4 (Internationale Bildungsangelegenheiten, Auslandsschulwesen, Europaschulen, EU-Förderprogramme) im Hessischen Kultusministerium und dem Hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz. Prof. Dr. Thomas Goll von der TU Dortmund ermutigte die Anwesenden, einen noch stärkeren Fokus auf die politische Bildung zu legen.

Sogar die hessische Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich nahm an der Veranstaltung teil und lobte die Lehrerinnen und Lehrer der hessischen Europaschulen für ihr herausragendes Engagement.

Eine besondere Freude war es natürlich, unsere Kollegin Sabine Müller zu treffen, die momentan an das Hessische Kultusministerium abgeordnet ist und dort an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Europaschulprogramms mitarbeitet.

08.12.2017

Unterwegs für Europa - Lehrerinnen und Lehrer zu Besuch in Brüssel

Auf Einladung der EU-Kommission nahmen 24 Lehrerinnen und Lehrer aus vier Bundesländern (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen) an einer zweitägigen Informationsreise nach Brüssel teil. Im Rahmen dieser ausschließlich für Vertreter von Europaschulen angebotenen Informationsreise erhielten die Lehrenden interessante Einblicke in die Arbeit der europäischen Institutionen. Das von der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn organisierte, breit gefächerte Programm umfasste unter anderem Vorträge zu Haushaltsangelegenheiten und den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen von Migration. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten zudem die Gelegenheit mit Vertreterinnen und Vertretern der EU-Kommission über die Zukunft Europas zu debattieren. Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments.
Für die Freiherr-vom-Stein Schule Hünfelden nahm Frau Reitz an dem Programm teil.

20.11.2017

Gelungener Europaschulaustausch der 8. und 9. Klassen in der Vendée

Erschöpft, doch um einige Erfahrungen reicher, kamen unsere Schüler und Schülerinnen am Mittwoch, dem 4.Oktober wieder in Dauborn an. Hinter ihnen lag ein 10-tägiger Schüleraustausch mit den Partnerschulen in La Châtaigneraie und Chantonnay.
Früh ging es los, am Montag, den 25. September, denn die Fahrt in die Vendée sollte 13 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Zeit genug, um im Bus noch einmal Vokabeln und französische Redewendungen nachzuschlagen, denn für viele Schüler sollte es der erste Aufenthalt in Frankreich werden. Gegen 21 Uhr wurde das Ziel erreicht und die ersten Bekanntschaften mit den Gastfamilien gemacht. Am nächsten Morgen tauschten die Schüler und Schülerinnen bereits die ersten Eindrücke aus und waren erleichtert, dass die Gastfamilien sie verstanden und sie auf Fragen antworten konnten. Schließlich nahmen sie  am Unterricht der Franzosen teil. Mittags stand dann der Besuch eines außergewöhnlichen Zoos auf dem Programm, in dem unter anderem Lemuren und weiße Wölfe die Aufmerksamkeit der Schüler und Schülerinnen auf sich zogen. Am nächsten Tag besuchten unsere Schüler mit ihren Austauschpartnern die Schule und verbrachten den Mittag mit ihren Gastfamilien.
Der Donnerstag bot mit einem Tagesausflug zur Ile de Ré und der dortigen Salinenführung einen echten Höhepunkt. Dort wurde ihnen auf eindrucksvolle Art und Weise die Salzgewinnung aus dem Meer nähergebracht und viele Schüler kauften anschließend vor Ort das berühmte „Fleur de sel“ für ihre Familien zu Hause. Das Thema der Salzgewinnung wird im Rahmen eines Europaschulprojekts im April gemeinsam mit den französischen Austauschpartnern in Bad Nauheim fortgesetzt werden. Am Freitag fand ein Ausflug zur „Venise Verte“ statt, einem Kanalsystem, das im Mittelalter von ortsansässigen Mönchen angelegt wurde. Hier teilte sich die Gruppe auf fünf Boote auf und wurde von geschulten Bootsführern eine Stunde lang durch die Wassergräben geführt. Das Wochenende verbrachten die Schüler mit ihren Gastfamilien und unternahmen mit ihnen interessante Ausflüge. Das Ausflugsziel am ersten Tag der neuen Woche war die Küstenstadt „La Rochelle“. Dort besuchten die Schüler und Schülerinnen das Aquarium, wo sie aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. Später konnte die Gruppe die kleine, kunstvoll verzierte Altstadt sowie den Hafen begutachten und anschließend ein kleines Picknick am Strand genießen. Ihren letzten Tag in Frankreich verbrachten die Schüler in der Schule. So mancher war nach dem langen Schultag, der um 8.30 Uhr beginnt und um 17 Uhr endet, sichtlich ermattet und sehnte sich die deutschen Schulzeiten herbei. Der Mittwoch, unser Abreisetag begann bereits sehr früh, schon um 4 Uhr morgens, da die französischen Austauschpartner an diesem Morgen auf Klassenfahrt fuhren und unsere Schüler verabschieden wollten. Auf der Rückfahrt wurde noch angeregt über die vergangenen Tage diskutiert. Sicherlich ein Schüleraustausch, der den Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben und so manche deutsch-französische Freundschaft entfacht haben wird.
Wieder im Französischunterricht der Freiherr vom Stein Schule angelangt waren sich die Schüler einig: "Unser Französisch hat sich mit dem Austausch um einiges gebessert. Wir können freier sprechen und haben viel über die Kultur unseres Nachbarlandes gelernt.

10.11.2017

Die "Stromer" aus Darmstadt zu Gast in Dauborn

Am Dienstag, den 24. Oktober 2017, führte die Theatergruppe „ Die Stromer“ aus Darmstadt ihr Stück „SPOG! Spiel ohne Grenzen - Lustig, launig über Europa, die Welt und weit darüber hinaus…“ in der Mehrzweckhalle in Dauborn auf. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Gemeinde Hünfelden konnten die Schülerinnen und Schüler der 3.-5. Klassen kostenfrei ein faszinierendes Mitmachstück erleben, welches zum Nachdenken anregte.

„Willkommen, Benvenuto, Welcome und Ahlan wa sahlan“ – international beginnt die Show, welche die Kinder zu einer Reise durch Europa einlädt. Showmaster Franz, seiner
Assistentin Franzi und dem charmanten Euro-Boy Ali gelingt es schnell, die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen.
Doch mitten in der Show, die Kinder sind voll im Mitmachfieber, ereignet sich ein mysteriöser Vorfall und bringt die Show ins Stocken und Gerüchte und Verdächtigungen verbreiten sich schnell. Den Dreien wird es doch hoffentlich gelingen, diesen kniffligen Kriminalfall zu lösen?! Und natürlich muss auch die Show weitergehen…

Dem Kinder- und Jugendtheater gelang es auf unterhaltsame Art und Weise das schwierige Thema von Flucht und Vertreibung auch jungen Menschen zugänglich zu machen. SPOG räumt mit Vorurteilen auf und leistet einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Bildung.
Die Stromer erfüllten so zur vollsten Zufriedenheit die Erwartungen von Schule und Gemeinde, welche die weit über die Grenzen von Hessen hinaus bekannte Kinder- und Jugendtheatergruppe im Rahmen der Aktion „Demokratie leben“ des VIDETO-Projekts engagiert hatten.

Die Europaschule Hünfelden freut sich darauf, diese begeisternde Spieltruppe im kommenden Jahr hoffentlich erneut begrüßen zu dürfen.

23.10.2017

Lesescout-Fortbildung - ein Europaschulprojekt

Schülerinnen und Schüler der Klassen 4-7 nahmen an der ersten Lesescout-Fortbildung in unserer Schule teil. Lesescouts sind Jugendliche, die gerne lesen und diese Freude an Büchern mit anderen teilen möchten. Die Fortbildung wurde von der Stiftung Lesen im Rahmen eines Europaschulprojektes ausgerichtet und mit der Referentin Stefanie Salomon hatten die interessierten Teilnehmenden eine kompetente und einfühlsame Ansprechpartnerin. Zunächst wurden in spielerischer Weise die eigenen Lesevorlieben erkundet. Überraschend war, dass die meisten Lesescouts auch in ihrer Freizeit das Buch dem Fernsehen vorziehen. Anschließend ging es darum, verschiedene Spiele rund um das Buch kennenzulernen. Diese fanden in Gruppen statt und es zeigte sich, wie effektiv unsere Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten konnten, sodass sie sehr schnell zu den richtigen Ergebnissen kamen. Zum Abschluss wurde es spannend, denn nun ging es darum, Titel zu erraten und der Fantasie freien Lauf zu lassen, um eigene Vorschläge für Buchtitel zu finden. Es stellte sich rasch heraus, dass die neuen Lesescouts sehr gute Ideen hatten und sehr treffende Buchtitel erfanden. Zum Abschluss durften alle eigene Ideen für weitere Spielideen entwickeln und ein Feedback zu den verschiedenen Aktionen geben. Den Teilnehmer/innen hat der Workshop viel Freude gemacht, sodass es viel Lob für die ansprechende Fortbildung gab. Die zahlreichen Ideen und Spielanregungen, die die Leselust auch auf europäische Literatur wecken, werden die neuen Lesescouts schon bald an andere Schülerinnen und Schüler weitergeben.

06.07.2017

Prof. Michael Wolffsohn im Gespräch mit Schülern der Freiherr-vom-Stein-Schule

Bildquelle: https://www.wolffsohn.de/cms/vita.html, Pressebild – Zugriff am 01.07.2017

Interessante Aspekte zum Thema „Europa“ wurden im Interview beleuchtet

Als Hessische Europaschule beteiligt sich die Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden an verschiedenen Aktionen rund um das Themengebiet „Europa“.
Der Gedanke zu einem außergewöhnlichen Projekt im Kontext Schule, entstand im Rahmen der landesweiten Europawoche im Mai diesen Jahres: Jakob Koslowski und Noah Schrot (beides Schüler der Klasse 10 Ga) arbeiteten gemeinsam mit ihrem Lehrer Dietmar Langusch einige Fragen zu aktuellen Geschehnissen in Europa und der Europäischen Union heraus.
Rasch war man sich einig, dass diese Fragen für ein Interview bestens geeignet wären. So begann die Suche nach einem geeigneten Gesprächspartner und mit Unterstützung des dtv-Verlages wurde man denn auch rasch fündig: Spontan und umkompliziert erklärte sich mit Prof. Dr. Michael Wolffsohn bereit, den Schülern als Interview-Partner zur Verfügung zu stehen.
Prof. Wolffsohn lehrte bis 2012 im Fachbereich Geschichte der Universität der Bundeswehr in München und wurde u.a. 2017 durch den Deutschen Hochschul-verband zum „Hochschullehrer des Jahres“ gekürt.
Dass der sowohl in Geschichte als auch in Politik habilitierte Wissenschaftler es versteht seine Ansichten präzise und klar zu formulieren und damit jedermann zum eigenen Reflektieren anregt, wurde rasch klar. Nicht umsonst ist er ein „Querdenker“, der gerade in letzter Zeit zu verschiedenen Themen der Zeitgeschichte und aktueller politischer Ereignisse als gern gesehener Gast in zahlreichen Nachrichtensendungen und Gesprächsrunden in den Medien präsent war.
Jakob und Noah hatten mit der Durchführung des Interviews nicht nur großes Vergnügen, sondern waren auch beeindruckt über das umfassende Wissen ihres hochkompetenten Gesprächspartners.
Die Fragen zu Themengebieten wie: „Wie geht es nach dem „Brexit“ weiter mit Europa, welche Rolle soll die Bundesrepublik Deutschland in der EU künftig einnehmen, wie können europäische Demokraten den Umgang mit schwierigen Partnern (z.B. Türkei) gestalten und wie ist umzugehen mit den aufkeimenden populistischen Strömungen und nicht zuletzt: was können und sollen junge Menschen tun, um Demokratie zu erhalten?
Zu diesen unterschiedlichen Gebieten nahm Professor Wolffsohn gerne umfassend Stellung und lieferte in seinen Antworten zahlreiche Denkanstöße, die weit über den Tag hinausreichen.
Vorbereitung und Durchführung des Interview-Projekts zu zentralen europäischen Fragen wurde von allen Beteiligten als gelungen betrachtet. Naheliegend, dass man die Erkenntnisse einem breiten interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Daher wurde das Interview in den Youtube-Kanal der Schule geladen und steht Interessenten per Link über die Homepage der Freiherr-vom-Stein-Schule (www.schule-huenfelden.de) zur Verfügung, oder direkt auf Youtube [Öffnet externen Link in neuem Fensterhier]

12.05.2017

"Wir müssen was bewegen, sonst bewegt sich nichts"

Wie jedes Jahr findet im Mai die Europawoche statt. Die hessischen Europaschulen haben für zwei Jahre als Motto „Europa in Bewegung“ gewählt und führen traditionell zum Thema passende Projekttage durch – so auch die Freiherr-vom-Stein Schule in Hünfelden.
Nachdem im November dieses Schuljahres bereits der Weihnachtsbasar „europäisch“ ausgerichtet wurde, erarbeitete das Kollegium für den 02. und 05. Mai weitere Europatage in Dauborn.
Der Dienstag stand unter dem Schwerpunkt „Demokratie lernen“ in einer sich wandelnden und von Flucht, Migration und Integration geprägten (Um-)Welt. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten jahrgangs- oder klassenweise unterschiedliche Projekte vorbereitet, welche ergänzend zum Regelunterricht den Schülerinnen und Schülern den demokratischen Gedanken näherbrachten. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die unterschiedlichsten Lektüreprojekte mit aktuellen und klassischen Werken, welche Themen wie ein menschliches Miteinander behandeln. In den achten und neunten Klassen wurden zudem der Klimawandel und eine sich verändernde Umwelt erörtert.
Am Freitag hingegen wurde das Jahresmotto wörtlich genommen und gut 1000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer setzten sich „in Bewegung“.
Gemeinsam mit der Gemeinde Hünfelden, den regionalen Vereinen und überregionalen Verbänden war es der Schule, unter Federführung der Schulsportleiterin Julia Eckhardt, gelungen, einen Bewegungstag zu organisieren, welcher alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern aktiv werden ließ.
Um 950 Kinder und Jugendliche aus zehn Jahrgängen und vier Schulformen einen Tag lang bewegungsfördernd zu begeistern, wurden alle Ressourcen des Kollegiums und der in der Mittagsbetreuung tätigen Fachkräfte ausgeschöpft. Die Lehrerinnen und Lehrer, welche als Sportlehrer arbeiten oder privat ein interessantes sportliches Hobby betreiben, boten den Schülerinnen und Schülern Workshops in den unterschiedlichsten Sportarten an.
Das Besondere an diesem Tag war jedoch, dass die Schulgemeinde rege Unterstützung von außen erhielt.
Um den Tag angemessen zu beginnen, versammelten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Sportplatz der Schule, wo sie von Schulleiterin Judith Lehnert, Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Dr. Michael Jung vom Staatlichen Schulamt begrüßt wurden. Auch Silke Grün und Claudia Schmitt vom Elternbeirat und Förderverein stärkten uns den Rücken.
Unter Anleitung von Andreas Fett, Leiter der Tanzschule „Pura Vida“ in Kirberg, startete alle gemeinsam mit einem schwungvollen Flashmob, welcher den 1000 Anwesenden zum Takt der Musik die letzte Morgenmüdigkeit aus den Knochen trieb.
Im Anschluss schwärmten die Schülerinnen und Schüler jahrgangs- oder klassenweise über das Schulgelände, die Gemeinde Hünfelden bis hin nach Limburg aus.
Das Bambini-Mobil des Hessischen Fußballverbandes, ein Rollerparcours unterstützt durch die Verkehrswacht und das Hockey-Gelände des Limburger Hockey Clubs mit seinen sehr engagierten Trainern unter Federführung von Herrn Böckling standen den Grundschülerinnen und -schülern zur Verfügung. Außerdem konnten sie sich bei den Sportarten Tischtennis, Tanzen und Waveboardfahren auspowern.
Den Fünftklässlern wurde der Gedanke des Teamgeistes nähergebracht indem Sie eine „Klassenolympiade“ unter Anleitung von Frau Flügel bewältigen mussten oder sie nutzten die Gelegenheit, ihr Musical „Fantomas und das Lama“ zu proben, welches am 19. Mai in der Schulaula aufgeführt werden wird.
Im sechsten und siebten Schuljahr nutzte man die Gelegenheit, die Kletterwand der Sportjugend Hessen zu erklimmen oder sich bei den Skyliners Frankfurt mit zahlreichen Körben ein Trikot zu erspielen. Es ist schön, dass wir in Kooperation mit den Frankfurt Skyliners und den EVL-Baskets Limburg im nächsten Jahr eine Basketball-AG anbieten können. Die Nachfrage nach dieser Sportart ist, wie es die Aktion der Skyliners zeigte, groß und unsere Schülerinnen und Schüler waren sehr begeistert.
Zudem wurde die Geschicklichkeit beim Slacklinen und der Akrobatik gefördert und Teamgeist bei Volleyball, Wikinger-Schach und Paar- oder Linedance gefordert.
In alle Himmelsrichtungen zog es die achten Klassen. Sie erprobten sich im Kickboxen unter Leitung von Andre Okorat und konnten Dank Gerd Jacobi den Flugplatz in Dauborn besichtigen. Die Flugsportgruppe Main-Taunus-Flug Dauborn präsentierten den Schülerinnen und Schülern ihre Fluggeräte, sprachen bei Kuchen über die Organisation und das Fliegen als Sportart.
In Nauheim wurde die Klasse 8Ra von Andreas Zollmann in die Geheimnisse des Kegelns eingeführt oder tobten sich beim Indiaca, unter Anleitung von Herrn Theby und zwei weiteren Trainern und aktiven Spielern, in der zur Verfügung gestellten Sporthalle aus. Die Unterstützung des Ohrener Sportvereins ermöglichte das Kennenlernen der Sportarten Ultimate Frisbee und die fernöstliche Kampfkunst Judo unter Leitung der Trainer Friedrich und Bernhardt vom Judoclub Hünfelden.
Herr Langusch fuhr mit der Klasse 8Rb nach Limburg, um dort die Lahn vom Wasser aus zu erkunden. Als aktiver Ruderer und Trainer des Ruderclubs Limburg konnte er es, mit Unterstützung des Ruderclubs Limburg, den Schülerinnen und Schülern ermöglichen diese Sportart kennenzulernen.
Die neunten Klassen fuhren nach Mensfelden und umwanderten den Mensfelder Kopf, übten sich im Taekwondo und erlebten Dank Uwe Obermann und einigen aktiven Spielern die Faszination des American Footballs.
Aber auch in Dauborn unterstützen uns die Vereine. So konnten der Rasenplatz zum Fußballspielen mit Trainern des DFB und das Boulegelände unter Leitung des Abteilungsleiters Boule, Jürgen Melzbach, Rodrigo Lopez und Angelika Keller, zum Kennenlernen der Sportart genutzt werden.
Den Abschussklassen wurde, in der vom TV Dauborn zur Verfügung gestellten Halle, beim Fitnesstanz eingeheizt oder sie trainierten im schuleigenen Kraftraum und mit den Profis der Skyliner. Leider musste eine Kooperation mit der Abteilung Tennis aufgrund des Wetters kurzzeitig abgesagt werden.
In Kirberg unterstützte uns die Abteilung Tischtennis in der Sporthalle durch die beiden Trainerinnen Tanja Dos Santos und Anne Zohner. Auf dem Sportplatz in Kirberg wurde Baseball gespielt und Herr Bernd Wahl führte die Schülerinnen und Schüler in die Kunst des Kegelns ein.
Ausgepowert aber zufrieden kehrten die Schülerinnen und Schüler am Mittag in die Schule zurück und tauschte sich vor der Heimfahrt über ihre Erlebnisse aus. Ein interessanter und abwechslungsreicher Tag, welcher zahlreiche Erfahrungen brachte und vielleicht auch die Lust auf eine „neue“ Sportart weckte, verging wie im Fluge. Austausch, Offenheit für Neues, Zusammenhalt und ein „Wir-Gefühl“ – auch das ist Sport, auch das ist Europa.
Im Namen der Schulleitung und der Sportfachleitung danken wir allen Beteiligten – der Gemeinde, den Vereinen und Verbänden, den sportbegeisterten Trainern, den tatkräftigen Eltern, den Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv auf dieses Erlebnis eingelassen haben. Eines haben wir an diesem Tag festgestellt: „Gemeinsam sind wir stark und können Vieles leisten. Wir sind Europa und wir sind eine Gemeinschaft.“

12.05.2017

Europagtag in Gießen - Europaschulen tauschen sich aus

Am 10.05.2017 fand in Gießen an der Theodor- Litt- Schule der EUROPATAG der sieben Europaschulen in der Region HESSEN MITTE statt. Von jeder Schule waren dort jeweils acht Schülerinnen und Schüler aus Europaprojekten, deren Projektleiter und die Koordinatoren der Schule angereist. Die Schüler nahmen in gemischten Gruppen an Workshops teil, die von Referendaren des Europaseminars Gießen vorbereitet worden waren. Im Foyer konnte man sich einen guten Überblick über die laufenden Projekte an anderen Schulen verschaffen. Dabei gab es nicht nur Plakate, sondern auch mit Beamer präsentierte Bilder von Austauschfahrten und Quizspiele, außerdem kulinarische europäische Köstlichkeiten, die man nach dem Raten der Herkunft probieren durfte. Die Freiherr- vom- Stein- Schule hatte mehrere iPads mitgebracht, auf denen die Besucher Filme und Präsentationen unserer Schüler ansehen konnten.

In den Workshops ging es einerseits um Europathemen, andererseits um Kooperation mit den bis dahin fremden Schülerinnen und Schülern.

Die Grundschüler aus Gladenbach und Hünfelden bauten nach einer Anleitung in englischer Sprache den BRUSHROBOT „Theoli“, der durch einen batteriebetriebenen Motor die Borsten in Schwingungen versetzt und dadurch die Fortbewegung bewirkt. Bei der abschließenden Präsentation aller Workshops veranstalteten die Kinder ein kleines Wettrennen.

Die teilnehmenden Schüler und Lehrer nahmen an diesem Tag viele Anregungen mit, wie die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas im Schulalltag berücksichtigt werden kann. Emotionale und soziale Fähigkeiten wie Solidarität, Toleranz und Verständnis für die Eigenarten anderer wurden in den gemischten Schülergruppen während der Workshops erfahren und geübt.

 

Lesen Sie auch die Artikel aus der Gießener Presse, u.z aus der Gießener Allgemeinen [Öffnet externen Link in neuem Fensterhier] und dem Gießener Anzeiger [Öffnet externen Link in neuem Fensterhier].

06.02.2017

Europa feiert Weihnachten

Im Rahmen eines Europaschulprojektes setzte sich die Klasse 6H nach den Herbstferien mit dem Thema „Europa feiert Weihnachten“ auseinander. Zunächst wurden dazu vielfältige Materialien über die verschiedenen Weihnachtsbräuche bearbeitet. Anschließend hatte jeder Schüler die Aufgabe, passend zu seinem ausgewählten Land, ein Lapbook zu erstellen. Zum Schluss der Unterrichtsreihe trugen alle Schüler ihren Mitschülern vor, was sie über die Weihnachtsbräuche in dem von ihnen ausgewählten Land erfahren hatten. Manches Mal kamen dabei die Schüler, aber auch die Religionslehrerin Ursula Wiemann nicht mehr aus dem Staunen heraus, so unterschiedlich sind oft die Weihnachtsbräuche. Hier einige Beispiele zum Miträtseln:
Wissen Sie,
a) in welchem Land man sich „ Hauskaa Joulua“ wünscht,
b) wie viele Weihnachtsmänner es in Island gibt, die alle nacheinander in den letzten zwei Wochen vor Weihnachten die Stadt unsicher machen,
c) welche Bedeutung „El Gordo“ in Spanien hat?

Hier die Lösung:

a) Dnalnnif
b) Nhezierd (mit so lustigen Namen wie Kerzenschnorrer, Türzuschlager oder Kochlöffellecker)
c) weltweit größte und bekannteste Eirettolsthcanhiew

 

 

21.01.2017

BuddY Schulungstag für unsere Grundschüler

Partnerübung
Selbstverteidigung
Spielerische Übung
Übung zur Körpersprache
Umgang mit Beschimpfungen

Bewegungsreiches Training für Grundschüler
zur Gewaltprävention und Förderung sozialer Kompetenzen


Als Europaschule bieten sich uns viele Möglichkeiten, besondere Projekte zu realisieren und zu finanzieren. So gehört die wöchentliche Schulung der BuddY- Pausenhelfer schon im zweiten Jahr zu diesen Europaprojekten, und zwar im Bereich

INDIVIDUALISIERTES LERNEN UND UNTERRICHTSENTWICKLUNG.

So konnten wir Pausenspiele anschaffen und eine externe Trainerin für den Schulungstag einladen.
Auch in diesem Jahr erlebten die Kinder der BuddY- AG einen Schulungstag im Musiksaal, diesmal mit der Diplom- Sportpädagogin Sibylle Wanders , Leiterin des Programms: Gewaltfrei lernen- Soziale Bildung in Bewegung.

Wer sind die BuddYs?

Seit drei Jahren gibt es diese AG in der Grundschule. In einer Wochenstunde findet ein Training  für Pausenhelfer statt unter Berücksichtigung der Grundsätze im BuddY- Programm:
         Aufeinander achten.
         Miteinander lernen.
         Füreinander da sein.

Im Juli 2014 wurde eine Fragebogenaktion unter Grundschülern durchgeführt, um ein Mandat für eine BuddY- AG zu erhalten. Die Auswertung ergab: Die Mehrheit der Kinder wünscht sich
        „schönere Pausen für alle“.
Seit dem Schuljahr 2014/15 entwickelten Grundschulkinder der Klassen 2-4  in der AG Wege, um die Pausen konfliktfreier zu gestalten. Dafür wurde ihre Wahrnehmung geschult, um Stimmungen zu erkennen, im Rollenspiel geübt, wie man Kinder ansprechen kann und in jeder AG-Stunde reflektiert, wie die Pausen der vergangenen Woche waren.

Folgende Qualitätsleitziele werden mit der AG verfolgt:

Peergroup- Education (von-, für-, miteinander lernen),
Partizipation (aktive Schülerbeteiligung fördern),
Lebensweltorientierung (Bezug zum Schüleralltag schaffen),
Selbstwirksamkeit (Selbstvertrauen stärken).

Im Schuljahr 2016/17 nehmen 24 Kinder der 3. und 4. Klasse an der AG teil. Die Pausenhelfer führen in Eigenverantwortung eine Spieleausleihe in den großen Pausen durch. Bei der Auswahl der Spiele waren sie beteiligt. Außerdem kümmern sie sich um Kinder, die keinen zum Spielen finden oder sich beim Spielen wehgetan haben.

Der Schulungstag


Die 2 Mädchen und 22 Jungen der BuddY- AG erlebten mit Sibylle  Wanders und ihren AG-Leiterinnen Christina Weber und Ulrike Weber-Hellstern einen bewegungs- und abwechslungsreichen Schulmorgen. In vielfältigen Partnerübungen probierten sie Griffe der Selbstverteidigung aus, beschäftigten sich mit ihrer Körperhaltung und lernten, wie man sich mit ICH-BOTSCHAFTEN verständigen und schwierige Situationen entschärfen kann. Was sich teilweise wie eine Sportstunde anfühlte, wurde auch immer wieder besprochen und reflektiert.
In der letzten Stunde ging es dann um Streitschlichtung. Hier wurden erste Grundlagen kennen gelernt und ausprobiert. Nach der 4. Klasse können die Kinder unserer Schule sich bei den Streitschlichtern der Sekundarstufe anmelden.
Die Kinder der BuddY- AG haben an diesem Tag nicht nur neue Kenntnisse für die Arbeit als Pausenhelfer gewonnen, sondern auch ihre Persönlichkeit weiterentwickelt. Sie wissen nun, wie wichtig eine aufrechte Körperhaltung ist, dass man dem Gesprächspartner in die Augen schaut und in einem Streit versucht,  in Ich-Botschaften zu sprechen. Sie sind darauf vorbereitet, auf Beleidigungen richtig zu reagieren und wissen, wie man sich bei einem Angriff befreit.
Auf einem Plakat wurde festgehalten, was für Freundschaft wichtig ist. In den AG- Stunden soll daran weiter gearbeitet werden. Die Übungen sollen auch weiter vertieft und an andere Kinder vermittelt werden.

18.11.2016

Europawand im Lehrerzimmer

02.11.2016

Äpfel aus dem goldenen Grund & Oliven aus Sardinien - Rezeptideen im Austauschprojekt

.... für ein Schulpartnerprojekt mit Schülern aus Sardinien ist die Erstellung eines Kochbuchs mit deutschen und französischen Apfel- und Olivenrezepten erfolgt, das auf unserem Weihnachtsbasar am 25.11.2016 zum Verkauf bereit stehen wird.
In Anlehnung an das Naturprojekt, bei dem unsere SchülerInnen ihre eigene Streuobstwiese bewirtschaften und pflegen, haben SchülerInnen einer jetzigen 9. Klasse in einzelnen Französischstunden gemeinsam ausgewählte Apfelrezepte auf Französisch übersetzt. Die sardische Partnerschule, welche ebenfalls Französisch (und Deutsch) lernt, verfasste als Pendant unterschiedliche Olivenrezepte.
Die Grafik-Designerin, Illustratorin und Malerin Christel van Lith führte im Anschluss mit den Schülerinnen unserer Schule einen Workshop durch, in dem Illustrationen, Texte und Initialen zeichnerisch und malerisch gestaltet wurden. Auch die selbstfotografierten Bilder der ersten Kochversuche der Schülerinnen wurden hierzu verwendet.
Die „Kochbuchkids“ freuen sich, Ihnen am Weihnachtsbasar den Entstehungsprozess des Rezeptbuches präsentieren zu dürfen und laden Sie ein, kleine Kostproben ausgewählter Rezepte zu nehmen. Zudem könnten Sie sich durch den Kauf eines Exemplars der Herausforderung stellen, ein Rezept auch mal unter französischer Anleitung zu kochen. Bon appétit!

19.12.2016

Austausch mit Sardinien half beim Rezeptbuch

Den vollständigen Bericht über das Rezeptbuch in der NNP können Sie [Öffnet externen Link in neuem Fensterhier] lesen.

20.07.2016

Studien- und Begegnungsfahrt der Bili-Gruppe der Klassen 10 nach Polen

Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen am Rande des ehemaligen "Umschlagplatzes" in Krakau. Hier mussten sich die jüdischen Bewohner des Ghettos in den Jahren 1940 - 1945 sammeln und wurden in verschiedene Konzentrationslager - oft nach Auschwitz - abtransportiert.

„Ich wäre gerne noch einen oder zwei Tage länger geblieben […]“. Wir, die zehn Schüler des bilingualen Unterrichts der Freiherr-vom-Stein Schule Hünfelden, können der Aussage nur zustimmen. Das ganze Schuljahr hatten wir uns auf unsere Reise nach Polen und das Thema „Verfolgung und Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus“ vorbereitet. So haben  auch für die Schüler unserer Partnerschule in Kozy Referate mitgenommen, die unsere Vorbereitung in verschiedenen Themen widerspiegelt – „The role oft the SS, in Auschwitz“, „The history of antisemitism“, „The stories oft two victims at Auschwitz“, „Propaganda now and then“ and some more.

„Die Begegnungen mit den polnischen Schülern waren zwar am Anfang etwas holprig, dennoch haben wir uns am Ende gut verstanden und hatten viel Spaß.“ Es waren tolle gemeinsame Tage, die wir mit unseren Austauschschülern unter anderem in Auschwitz, Krakau und Kozy verbracht haben. Wir lernten viel über die Zeit des Nationalsozialismus und über das KZ Auschwitz.
Die Bilder, die wir dort sahen, waren „teilweise sehr erschreckend, wie […] das Vernichtungslager  in Auschwitz-Birkenau“, in dem die Nazis zwischen 1941 und 1945 zwischen 1,5 und 3 Millionen europäischer Juden ermordeten. Wir denken nicht, dass wir unsere Fahrt so schnell vergessen werden, denn diese Eindrücke waren sehr einschneidend.

Wir hoffen, dass die folgenden Jahrgänge ebenfalls die Chance haben Auschwitz zu besuchen. Die Geschehnisse dort dürfen niemals vergessen werden, denn nur so können wir verhindern, dass die „systematische und industrielle Vernichtung“ von Menschen sich jemals wiederholt. Auch hoffen wir, dass die Schüler, denen wir unsere Fahrt durch eine Power Point Präsentation näherbringen werden, davon auch etwas lernen können und deren Interesse für Geschichte geweckt wird.
Wir wollen unseren Lehrerinnen, Frau Sabine Müller und Frau Patricia Birkenfeld danken, dass sie uns bei dieser schönen und lehrreichen Woche betreut und begleitet haben.

Außerdem danken wir der Hessischen Europaschule und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung.

28.06.2016

3 Tage - 3 Orte - 3 Religionen

Unter dem Motto „3 Tage – 3 Orte – 3 Religionen“ verbrachte der Kurs Katholische Religion der Klassen 8G zusammen mit Frau Reitz die diesjährige Europaschul-Projektwoche in Frankfurt. Im Zuge des Projektes sollten die 20 Schülerinnen und Schüler den Islam, das Judentum und auch das Christentum näher kennenlernen und sich vor allem mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der drei großen Religionen beschäftigen.
Ziel des Projektes, das durch das Jüdische Museum, das Bibelhaus und die Merkez Moschee ins Leben gerufen wurde, ist es „Skepsis und Vorbehalte zwischen Kulturen und Religionen durch frühzeitige Begegnung möglichst nicht entstehen zu lassen und dort, wo sie bereits entstanden sind, abzubauen“ (aus: www.interkultureller-dialog-frankfurt.de). So passt dieses Projekt genau in das Konzept der Europaschule, das Offenheit gegenüber anderen Religionsgemeinschaften und Kulturen fördern will. Im Bereich der sozialkommunikativen Kompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, in der kulturellen Vielfalt Europas zusammen zu leben.

Am ersten Tag besuchte die Gruppe die Merkez Moschee in Frankfurt. Selcuk Dogruer, der Landesvorsitzende des DITIB Landesverbandes Hessen, führte die Gruppe durch die Moschee. Er beschrieb Gemeinsamkeiten und Unterschiede des muslimischen und christlichen Gemeindelebens , zeigte typische Elemente einer Moschee und erklärte der Gruppe die „fünf Säulen des Islam“. Zum Abschluss des Tages gab es eine gemütliche Runde in der Teestube der so genannten „Hinterhofmoschee“. Dieser Begriff bezeichnet eine Moschee, die von außen kaum als Moschee zu erkennen ist, da sie in ehemaligen Fabrikgebäuden oder Wohnungen eingerichtet wurde. Typische Elemente, wie Kuppeln oder Minarette fehlen und oft bieten solche „Hinterhofmoscheen“ nur wenig Platz für die Gläubigen. Vor allem die Räumlichkeiten für Unterricht und Gemeindetreffen sind sehr klein.

Den zweiten Tag des Projektes verbrachte die Gruppe im Museum Judengasse. Hier zeigten Manfred Levy vom Pädagogischen Zentrum Frankfurt am Main und seine Mitarbeiterin die Entwicklung des jüdischen Lebens in Frankfurt und erklärten die Grundlagen der jüdischen Religion. Ein wichtiges Thema dieses Tages waren Vorurteile gegenüber Juden, die auch heute noch in vielen Köpfen verankert sind. Besonders beeindruckend war an diesem Tag der Besuch der Gedenkstätte Neuer Börnerplatz. Hier wurden im Gedenken an die in der NS-Zeit deportierten und ermordeten Frankfurter Juden fast 12000 Blöcke mit Namen in die Friedhofsmauer des alten jüdischen Friedhofs eingelassen.

Zum Abschluss des Projektes besuchte die Gruppe das Bibelhaus in Frankfurt. Begleitet von Pfarrer Veit Dinkelaker begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise in die Vergangenheit. In einem Nomadenzelt ging es um Abraham, den „Vater“ von Juden, Christen und Muslimen. Anschließend beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Zeit Jesu. Anhand verschiedener Gegenstände aus der Dauerausstellung des Erlebnismuseums stellten sie die letzten Tage Jesu in Jerusalem vor. Zum Abschluss des Projektes spielte die Gruppe in einem nachgebauten Fischerboot die „Sturmstillung“ Jesu nach. Wichtig war es Veit Dinkelaker dabei, dass man sich in der Beschäftigung mit der Bibel immer wieder fragt, was die Bibel mit solchen Geschichten ausdrücken will.

Nähere Informationen zu diesem Projekt, das auch im nächsten Jahr wieder geplant ist, finden Sie [Öffnet externen Link in neuem Fensterhier].

21.06.2016

Besuch der portugiesischen Austauschschüler 05.06. – 10.06.2016

Im Rahmen eines Europaschulprojektes reisten am Sonntag, den 05.06.2016 gegen Abend unsere Austauschschüler aus Portugal in Dauborn an. Nach einem anstrengenden und aufregenden Flug wurden die Schülerinnen und Schüler sowie ihre beiden Lehrerinnen am Sonntagabend an der Schule von Gasteltern und Kollegen begrüßt.
Schnell war die entsprechende Gastfamilie gefunden und der erste gemeinsame Abend konnte beginnen. Die Schülerinnen und Schüler berichteten von vielen interessanten Gesprächen und freuten sich über die lieben Gastfamilien.
Am nächsten Morgen stand der erste Schultag auf dem Plan. Die portugiesischen Schüler besuchten gemeinsam mit unseren Schülern den Unterricht und wurden sofort in den Unterrichtsalltag integriert. Im Voraus hatten die portugiesischen Schüler darum gebeten, gemeinsam mit ihren Gastgebern den Sportunterricht besuchen zu dürfen, da in der Schule in  Portugal die Ausstattung der Sportstätten nur auf das Nötigste beschränkt sind. Die Schülerinnen und Schüler hatten einen Riesenspaß: Trampolinspringen, Fußballspielen, Waveboardfahren Kooperations- und Koordinationsspiele standen auf dem Programm.
Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien.
Am nächsten Tag erfolgte der thematische Einstieg in die mediale Welt. Florian Borns von den Digitalen Helden gestaltete den Vormittag für die Portugiesen und die Digitalen Helden der Freiherr-vom-Stein-Schule. In Vorträgen und Gruppenarbeiten wurden die Themen soziale Netzwerke, Messenger, Datensicherheit, Fotorechte und der bewusste Umgang mit dem Internet behandelt. Die Schülerinnen und Schüler aus Portugal konnten durch diesen Input und das Teilen eigener Erfahrungen eine gute Basis für die thematische Weiterarbeit an den folgenden Tagen schaffen.
Der Nachmittag wurde zum besseren Kennenlernen der Gastfamilien und gemeinsame Aktivitäten genutzt.
Am Mittwoch stand für alle Austauschschüler, die Gastschüler und die Digitalen Helden ein Ausflug nach Frankfurt an. Den Vormittag konnten die Schülerinnen und Schüler nutzen, um die Innenstand Frankfurts zu erkunden, Souvenirs zu kaufen und zusammen Mittag zu essen. Danach machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Museum für Kommunikation. Von 13 bis 16 Uhr erwartete die Schülerinnen und Schüler dort ein abwechslungsreiches Programm zum Thema Medien. In einer Führung konnten wir sehen und teilweise auch selbst ausprobieren, wie sich die digitale Welt entwickelt hat. Ein Workshop thematisierte die Gefahren und Schattenseiten des Internets.
Nach diesem ereignisreichen Tag kehrten wir am frühen Abend wieder nach Dauborn zurück.
Am Donnerstagvormittag vertieften die Digitalen Helden gemeinsam mit den Austauschschülern die an den vergangenen Tagen angesprochenen Themen in kleinen Arbeitsgruppen. Um die Arbeitsergebnisse mit nach Portugal nehmen zu können, bereiteten die Schüler gemeinsam Präsentationen vor, die alle thematischen Schwerpunkte abdeckten. Die Lehrerinnen beider Schulen brachten sich auf den neuesten Stand bezüglich der Nutzung von Medien an den Schulen und richteten einen gemeinsamen IServ-Account ein, der zum Austausch und zur Weiterarbeit dienen soll.
Am Nachmittag bereiteten alle den gemeinsamen „Bunten Abend“ vor.
Gegen 19 Uhr trafen sich alle wieder im Musiksaal. Die Verpflegung wurde gemeinsam von Eltern und Schülern organisiert. Dabei kamen verschiedene deutsche und portugiesische Spezialitäten zusammen und die ersten Rezepte wurden ausgetauscht. Kurz nach sieben startete das abwechslungsreiche Abendprogramm, bei dem die portugiesischen Schüler ihre Heimat und ihre Schule vorstellten und eine Präsentation zum Thema „Fliegen“ hielten. Der Abend klang mit geselligem Beisammensein aus.
Freitags besuchten die Austauschschüler das von den 5. Klassen unter der Leitung von Monica Grund und Manfred Klenovsky eingeübte Europamusical.
Das Wochenende verbrachten die portugiesischen Schüler in ihren Gastfamilien und ließen ihren schönen und ereignisreichen Aufenthalt in Deutschland gemeinsam ausklingen.
Am Sonntagnachmittag trafen sich alle zur Abreise an der Schule. Nach einem tränenreichen und doch fröhlichen Abschied mit der Aussicht auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr machten sich die Portugiesen wieder auf den Weg in die Heimat.

15.06.2016

Aufführung des Europamusical ein toller Erfolg

Zwei wunderschöne Aufführungen von „Zeus und Mario, der Zeitpirat – eine rasante Suche nach und in Europa“ an der FvS-Schule begeisterten die Zuhörer

Seit geraumer Zeit gehört die FvS-Schule in Dauborn zum ausgewählten Kreis von hessischen Europaschulen.
Was lag also näher als an dieser Schule ein Musical über Europa aufzuführen ?

Die beiden Musiklehrer Monica Grund und Manfred Klenovsky-Grund machten sich also ans Werk und schrieben der Schule und den Schülern der Klassen 5Ga und 5Gb dieses Musical sozusagen „ auf den Leib“.
Heraus kam eine witzige, peppige und sehr kurzweilige Adaption der Zeus-Europa-Geschichte des klassischen Altertums in neuem Gewand:
Während Zeus Europa entführt, wird diese von Mario, dem Zeitpiraten, wiederum gekidnappt. Mario katapultiert Zeus ins 21. Jahrhundert und schickt ihn auf eine Reise durch Europa.
Dort trifft er auf Berühmtheiten, wie die Königin von England oder einen bekannten Bischof in Rom und auf merkwürdige Eingeborene, etwa einen irischen Schäfer oder einen französischen Straßenmaler.
Aber keine Angst: Europa wird gerettet !

Von  Anfang zog die Story das Publikum in ihren Bann und führte zu z.T. heftigen Lachattacken, etwa als die Queen of England ein Selfie mit dem Gott Zeus produzierte oder als ein irischer Hirte mit Zeus um die Wette trank. Ganz süß: ein Schüler als Baum und eine Schülerin als kleines Schaf verkleidet.
Die Schülerinnen und Schüler waren jederzeit mit viel Spass und Spielwitz engagiert bei der Sache und man hätte leicht noch länger zuschauen und zuhören können.
Dabei waren so viele Schülerinnen und Schüler als Solisten beteiligt, dass man beim besten Willen niemand besonders hervorheben kann. Alle hatten ihre Rollen sicher „drauf“, z.T. mehr als das: Einige zeigten schon fast professionelles schauspielerisches Talent.

Der Chor der Klassen 5 und ausgewählte Schülerinnen und Schüler des Grundschulchores trugen fetzige Lieder vor, etwa das bekannte „What shall we do with the drunken sailor“ oder „Freude schöner Götterfunken“ in einer auf das Musical angepassten Textversion mit Klavierbegleitung.
Die Lieder waren allesamt sehr gut ausgewählt und integrierten sich wunderbar in die Geschichte.
Abgerundet wurde das Stück durch Tänze, etwa einen Kasatschok oder einen irischen Tanz, die  mitreißend aufgeführt wurden.

So sollte Musikunterricht in der Schule sein !

Ein großes Lob auch an die Technik-AG der Schule, die für den Ton und die Lichtregie verantwortlich zeichnete – alles lief wie am Schnürchen und trug zum überaus gelungenen Gesamtbild bei.

Der Applaus wollte nicht enden.

Der Bericht über das Europamusical in der NNP

10.05.2016

Kultusminister zu Gast an unserer Schule

Am Dienstag, den 03. Mai 2016, erfüllte zur Begrüßung des Kultusministers, einer Delegation aus dem Kultusministerium und dem Staatlichen Schulamt der Gesang des Grundschulchores die Eingangshalle der Dauborner Schule. Prof. Dr. R. Alexander Lorz hatte sich aus Wiesbaden auf den Weg gemacht, um die in diesem Schuljahr neu in den Kreis der hessischen Europaschulen aufgenommene Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden zu besuchen und sich ein Bild von der Arbeit der Schulgemeinde zu machen. Ausgesucht hatte er sich einen ganz besonderen Termin – die Europawoche, welche mit unterschiedlichsten Aktionen der Sekundarstufe in der Schule Beachtung fand.
„Welcome in our school“ – mit diesen Worten, noch etwas schüchtern hervorgebracht, zeigten die Erstklässler ihr in diesem Schuljahr erworbenes Wissen und hießen nicht nur den Kultusminister willkommen. Mit ihm hatten sich auch Joachim Veyhelmann, Mitglied des Landtages, Meta RuthdeMatuk und Frau Dr. Hartmann vom Hessischen Kultusministerium, Markus Dietz (derzeit für die Schule zuständiger Dezernent) und Dr. Michael Jung (Generalia Europaschulen) vom Staatlichen Schulamt und Silvia Scheu-Menzer, Bürgermeisterin der Gemeinde auf den Weg nach Dauborn gemacht. Zum gegenseitigen Kennenlernen waren auch Claudia Janz und Silke Schulz vom Schulelternbeirat, Angelika Keller vom Förderverein und Holger Schmidt als ein Vertreter der vielen Kooperationsvereine der Schule eingeladen. Bevor man sich zur Gesprächsrunde mit den Schulleitungsmitgliedern, der Personalratsvorsitzenden, Rosi Hofmann, und den Europaschulkoordinatorinnen der Schule, Sabine Müller und Ulrike Weber-Hellstern, traf, geleiteten die Buddys der Grundschule die Delegation durch das Gebäude. Dort präsentierten sie dem Besuch die Projektergebnisse der Grundschule, welche bereits im Herbst Aktionstage zum Thema „Europa“ durchgeführt hatte.
Von hier aus ging es weiter zu den aktuell stattfindenden Projekten der Sekundarstufe. Prof. Dr. Lorz erlebte, wie die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse die Thematik „Gegen Gewalt gegen Frauen“ tänzerisch umsetzten und Achtklässler sich mit den Einschränkungen von Menschen mit Behinderungen befassten und dabei erfuhren, dass sich hier jedoch auch Möglichkeiten und neue Erfahrungsräume bieten. Im Anschluss bewiesen die fünften und sechsten Klassen ihr Wissen über Europa und ihr kreatives Geschick. Die Besucher bestaunten die Nachbildungen europäischer Kulturdenkmäler, die neue Europawand und die Erstellung eines Europaquartetts.
In großer Runde ging es nun in den Lehrerarbeitsraum. Nach einer kurzen Einleitung durch die kommissarische Schulleiterin Judith Lehnert wurden zwei der aktuell laufenden Großprojekte der Schule durch Schülerinnen und Schüler präsentiert. Die AG „Streuobstwiese“, ein umweltorientiertes und prämiertes Projekt zum Thema „Natürlich Europa“, betreut eine eigene Obstwiese und arbeitet mit Kooperationspartnern in Griechenland an einem gemeinsamen Rezeptbuch. „Spying Eagle“, von engagierten Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen ins Leben gerufen, nimmt als einziges hessisches Schulteam am CanSat-Wettbewerb der Europäischen Weltraumorganisation und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt teil.
Kultusminister Lorz hatte sich im Rahmen seines Besuches gerne zur Eröffnung der Podiumsdiskussion zur Flüchtlingsproblematik, geführt von Flüchtlingen, Silvia Scheu-Menzer, Gemeinde- und Schülervertretern und den Lehrern Jürgen Kneipper und Sascha Lange vor den interessierten Neunt- und Zehntklässlern, bereit erklärt.
Fasziniert von der Art und Weise, auf welche die Dauborner Schule den europäischen Gedanken bereits lebt und das Dasein als Europaschule verinnerlicht hat, blieben Prof. Dr. Lorz und die weiteren Gäste in intensive und angeregte Gespräche vertieft länger, als ursprünglich geplant und würdigten somit die geleistete Arbeit der Schulgemeinde.

07.05.2016

Der Kultusminister besucht unsere Schule während der Europaschul-Projekttage

 
 

09.05.2016

Europatag in Gießen

Am 04.05.2016 fand in Gießen an der Theodor-Litt-Schule der EUROPATAG der 7 Europaschulen in der Region HESSEN-MITTE statt. Von jeder Schule waren dort jeweils 8 Schüler aus Europaprojekten, deren Projektleiter und die Koordinatoren der Schule angereist. Die Schüler nahmen in gemischten Gruppen an Workshops teil, die die LIVs (Lehrer im Vorbereitungsdienst) des Europaseminars vorbereitet hatten. Im Foyer konnte man sich einen guten Überblick über die laufenden Projektes an anderen Schulen verschaffen.

Bei der abschließenden Präsentation ließ sich nicht nur die Vielfalt Europas, sondern auch viel Aufgeschlossenheit und Kreativität der Schüler erkennen.

10.05.2016

Gemeinsam kann man viel erreichen - Europa-Projekttage in der Sek I

Europäische Kulturdenkmäler
Europa-Musical
Plakat zum Musical
Quartett
Europaflaggenwand
Der Schrei
Europapuzzle
Außengestaltung
Lehrerpuzzle
Älter werden
Behinderungen erfahren
Heimat - was ist das
Tanz gegen Gewalt gegen Frauen

Zu Beginn des Schuljahres 2015/16 erhielt die Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden das Zertifikat Europaschule, welches sie derzeit als einzige Schule im Landkreis Limburg – Weilburg trägt. Ziel der Europaschulen ist es unter anderem, den Schülerinnen und Schülern den europäischen Gedanken näher zu bringen, sie zu Respekt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Kulturen zu erziehen und somit Zugänge und Brücken zu anderen Staaten zu schaffen. Nachdem die Grundschule bereits im Oktober mit europäischen Projekttagen vorgelegt hatte, folgte nun die Sekundarstufe dem Beispiel und würdigte im Rahmen der Europawoche vom 30.04.-09.05.2016 den europäischen Gedanken in vielen Aktionen.
Während am Montag und Dienstag (02./03. Mai 2016) die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen in verschiedenen Jahrgangsprojekten aktiv waren, folgte am Mittwoch (04. Mai 2016) die Präsentation der Arbeitsergebnisse für alle Mitglieder der Schulgemeinde, einschließlich den herzlich eingeladenen Eltern.  
Jahrgangsweise hatten die Kolleginnen und Kollegen, z.T. mit Unterstützung der Erziehungsberechtigten, unterschiedlichste Themen zur Auswahl gestellt, welche das Ziel des besseren Verständnisses von europäischen Werten und dem Sinn und Zweck einer Europaschule verfolgten:
So befassten sich die Haupt- und Realschüler des Jahrgangs 5 mit europäischen Kulturdenkmälern, sammelten Informationen über ihre Entstehung, Lage und Bedeutung für die europäische Kultur und setzten die gewonnenen Erkenntnisse kreativ im Bau des Schiefen Turms von Pisa, der Tower-Bridge in London, dem Kolosseum in Rom oder dem Reichstagsgebäude in Berlin mittels Pappmaché um. Die Schülerinnen und Schüler des gymnasialen Zweiges trafen sich währenddessen zur Einübung eines Europamusicals, welches noch in diesem Schuljahr auch der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.
Die Sechstklässler betrachteten Europa aus geografischer Sicht und erstellten Quartetts und andere Spiele zur Frage: „Wie gut kennst du dich in Europa aus?“. Wie sehr europäisches Kulturgut in Deutschland implementiert ist, erfuhren sie kulinarisch – gemeinsam wurden europäische Rezepte unter dem Motto „Europa deckt den Tisch“ in einem Rezeptbuch zusammengetragen. Zudem gestalteten sie eine Wand im zweiten Stock um, die sie mit einer Landkarte Europas und den Flaggen der Länder aufpeppten.
Zur Europäisierung des Schulhauses trugen die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen bei – wundervoll kreativ gestalteten sie Teile des Außen- und Innenbereiches der Schule neu und nahmen sich dabei die Farben der Länder und/oder europäische Künstler, wie z.B. Edvard Munch, zum Vorbild. Neben Kreativität und zeichnerischem Talent wurde auch handwerkliches Geschick beim Sägen, Streichen, Verschrauben und Verleimen benötigt.
Der Jahrgang 8 sah am Montag zum Großteil im Limburger Kino den Film „Suffragette“, welcher als Anlass genommen wurde, unter dem Thema „Toleranz und Gleichberechtigung“, am Dienstag die Geschichte des Frauenwahlrechts genauer zu durchleuchten. Außerdem befassten sich die Schülerinnen und Schüler in weiteren Projekten aktiv mit den Thematiken „Behinderung“ und „Alt werden“ und den Konsequenzen, welche dies für Betroffene in unserer Gesellschaft hat. Kreativ gestalteten sie zudem Taschen against Racism und für die Freiheit des Wortes. Im Rahmen des Religionsunterrichts beschäftigte sich der restliche Jahrgang mit drei der großen Weltreligionen und nahmen am Projekt „Drei Tage – drei Religionen“ in Frankfurt teil.
Die Neuntklässler teilten sich in Gruppen auf, in denen sie z.B. das Ruhrmuseum besichtigten, die „Rote Linie“, ein Programm zur Prävention von Rechtsextremismus, aus Marburg kennen lernten oder der Frage nachgingen was „Heimat“ überhaupt bedeutet. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler bereitete sich zudem mit dem Gymnasialzweig 10 auf eine Podiumsdiskussion vor, welche am Dienstag, den 3. Mai, in großer Runde in der Aula stattfand. Die Podiumsdiskussion befasste sich mit der Flüchtlingsthematik, den Ängsten, Befürchtungen und Vorurteilen „beider Seiten“ und regte alle Anwesenden zum Nachdenken an. Eingeleitet wurde sie von Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, welcher am Dienstag im Rahmen der Europawoche die Schule besuchte und sich von dem gelebten europäischen Gedanken begeistert zeigte. An der Diskussion nahmen Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, Mitarbeiterin und Betreuerin der Flüchtlinge in der Gemeinde Doralisa Heil, Leiter des gymnasialen Zweiges Jürgen Kneipper, Diskussionsorganisator und Lehrer der Schule Sascha Lange, Vertreter der Schülerschaft und drei Flüchtlinge teil – Keis und Laila aus Syrien, welche unsere Schule besuchen und Bonsa aus Äthiopien, welcher in der Flüchtlingsunterkunft in Kirberg Zuflucht gefunden hat. Deutlich herausgearbeitet wurde, dass es unerlässlich ist, sich offen zu zeigen, Vorurteilen nicht nachzugeben und hinter dem „Deutschen“ und dem „Flüchtling“ immer zuerst den Menschen kennen zu lernen, bevor man sich seine Meinung über ihn bildet – dann bieten sich oft Chancen und Möglichkeiten für alle.    
Die Präsentation der Projekte am Mittwoch verlief reibungslos – gegenseitig schnupperten die Schülerinnen und Schüler in die unterschiedlichen Projekte, bestaunten die geleistete Arbeit der anderen, ließen sich vom Kulturprogramm aus Tanz- und Musicalvorführung mitreißen und spürten, was Europa ausmachen sollte – gemeinsam kann man so viel erreichen!
In Zeiten, in denen der europäische Gedanke ins Wanken zu geraten scheint, haben die Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule Hünfelden mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen der Projekttage unter Beweis gestellt, dass „Europa“ noch immer lebenswert ist, und dass es sich lohnt, für eine demokratische Gemeinschaft der unterschiedlichen Kulturen unseres Kontinents und darüber hinaus einzutreten.

24.03.2016

Grundschüler gestalten Europa-Wand

 

 

16.11.2015

Europa-Projekttage in der Grundschule

In der Woche vor den Herbstferien fanden die Projekttage der Grundschule statt. Drei Tage lang konnten sich die Kinder mit unterschiedlichen Themen intensiv beschäftigen. Die Verleihung des Prädikats „Hessische Europaschule“ an die Freiherr-vom-Stein-Schule, gab den Anstoß dazu, die diesjährigen Projekttage unter das Motto „Europa“ zu stellen.
Die Erstklässler besprachen die Vielfalt und Verschiedenheit der Menschen generell, bevor sie sich speziell mit einigen Ländern Europas beschäftigten und für die Präsentation in Gruppenarbeit Flaggen klebten. Kindgerechte Infos zu einigen gewählten Ländern ergänzten die Plakate; so wurden bekannte Kinderfiguren wie der Bär Paddington, Harry Potter (England) Pinocchio (Italien) , Petterson und Findus (Schweden) den entsprechenden Ländern zugeordnet oder auch die beliebten Legosteine (Dänemark).
Die Kinder der Klassen 2-4 konnten sich in Projekte einwählen, die von Lehrerinnen und Lehrern, aber auch von Müttern und Vätern angeboten wurden. Die Ergebnisse aller Projektgruppen konnten von Eltern und Angehörigen am Präsentationsnachmittag in den Klassenräumen bewundert werden.
Im Musiksaal sowie in der Turnhalle fanden jeweils zwei Vorführungen statt; die „Kindertänze aus Europa“, die von Julia Friede mit den Kindern einstudiert worden waren begeisterten das Publikum ebenso wie das Musical „Fremde werden Freunde“ unter der Leitung von Julia Jeckel und Carmen Schwarz. Besonders beeindruckte hier der Mut der Kinder, vor so vielen Menschen solo zu singen und zu sprechen, der mit stürmischem Applaus belohnt wurde.
In der Turnhalle faszinierten die Darbietungen der Gruppen „Aikido“ unter der Leitung von Udo Dittrich unterstützt durch zwei weitere Aikidokas sowie „Akrobatik“ unter der Leitung von Corinna Loyal und Christine Schumacher die Zuschauer. Auch hier können die Kinder stolz sein, was sie in so kurzer Zeit erlernt haben und ernteten tosenden Beifall.
In den Klassenräumen gab es europäische Holzpuzzles zu bewundern, die Sebastian Bäcker mit den Kindern entworfen, gesägt und gefeilt hat. In der Gruppe von Melissa Koch konnten die Kinder „Malen wie Claude Monet“, die Gruppe von Amanda Hoetjes sammelte Interessantes und Wissenswertes über europäische Königshäuser, selbstgebastelte Märchenbücher zu beliebten europäischen Märchen wurden in der Gruppe von Linda Haubrich erstellt. Gemeinsam mit Lars Stich kneteten die Kinder nicht nur europäische Flaggen und Landkarten, sondern auch Wahrzeichen der Länder wie den „Big Ben“ oder Berge und Vulkane und sogar passende Speisen.
Im Projekt von Heidrun Valley reisten die Kinder literarisch in die Welt von Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf, Michel und anderen in Schweden. Die Gruppe von Silke Grün und Jeanette Schmidt beschäftigte sich kreativ mit dem Euro; unter dem Titel „Die Geldfälscher“ fertigten sie tolle Leuchtobjekte aus Euroscheinen (natürlich kopiert) und aus Gips gegossene Euromünzen an und nebenbei konnten Plätzchen in Form des Eurozeichens genascht werden. Die Gruppe von Ulrike Weber-Hellstern lernte Europa durch europäische Kinderspiele kennen, in der Gruppe von Barbara Becker-Schütz und Marlies Brunn „Entdecke Europa- wer gehört dazu?“ wurden alle Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten sowie die Europaflagge von den Kindern auf feuerfeste Metallplatten gemalt, die demnächst unser Schulgebäude zieren werden. Bei Verena Hahn und Bodo Merz filmten die Kinder mit I-Pads eine „Rundreise durch Europa“ als Trickfilm, hier wurden im Klassenraum natürlich auch die Filme der Kinder präsentiert. Kleine Leckereien aus verschiedenen Ländern wurden von der Gruppe „Backen und kochen“ am Präsentationsnachmittag angeboten, die Leiterinnen Heike Völker, Stefanie Haase, Claudia Seliger und Sabrina Kiepe hatten wohlweislich die entsprechenden Rezepte auf Plakaten dazu gehängt.
So konnten Eltern, Freunde und andere Interessierte einen bunt gemischten Nachmittag erleben und bei einer reichhaltigen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten, Kaffee und kühlen Getränken, bereitgestellt von unserem Elternbeirat und vielen fleißigen Helfern, über die tollen Projektergebnisse plaudern.

16.11.2015

Trickfilme über europäische Länder

Während der Europa-Projekttage in der Grundschule haben Schülerinnen und Schüler aus den 2. Klassen tolle Trickfilme zu einzelnen europäischen Ländern erstellt. Diese können Sie [Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier] anklicken.